Anzeige
Abo empfehlen - Bargeld kassieren - Lieblingszeitschrift mit Abovorteilen
Anzeige

Irreführende Aussagen der Verbraucherzentralen zu Nährwertangaben auf Lebensmitteln

Rubrik(en): Kommunikation |
food-monitor | 15. September 2009, 17:01 Uhr |

Eine neue Attacke gegen die Lebensmittelwirtschaft kritisiert angebliche Mängel in der Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln. Die Verbraucherzentrale Hamburg legt mit ihrer aktuellen Untersuchung den Sachverhalt sowohl in rechtlicher wie auch sachlicher Hinsicht bewusst falsch aus. Sie misst ihre Ergebnisse nicht am geltenden Recht zur Nährwertdeklaration, sondern erhebt ihre eigene Ansicht zum Maß der Dinge. So ein Vorgehen führt die Öffentlichkeit irre. Es wird der Eindruck erweckt, dass die Lebensmittelwirtschaft ihren Pflichten nicht nachkommt. Dies ist nicht der Fall!

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) erklärt dazu: „Die deutsche Lebensmittelwirtschaft deklariert ihre Produkte ordnungsgemäß und umfangreich! Angaben zu Nährwerten auf Lebensmitteln werden bereits heute zu mehr als 80 Prozent gemacht – und dies obwohl bislang keine rechtliche Verpflichtung zu einer generellen Nährwertinformation besteht.“

Die eigene Auswertung der Verbraucherzentrale belegt schließlich: 85 Prozent der Produkte tragen eine Nährwertkennzeichnung, Kekse oder Eis beispielsweise sogar zu 89 Prozent. In den vergangenen Jahren sind Hersteller zunehmend freiwillig dazu übergegangen, ihre Lebensmittel mit Angaben zu Nährwertgehalten zu versehen. Bereits 2007 waren es laut einer repräsentativen GfK-Studie mehr als 60 Prozent – bis heute hat sich diese Zahl also deutlich erhöht. Die Lebensmittelwirtschaft führt ihr Engagement für eine sachliche Nährwertkennzeichnung weiter fort und baut sie sukzessive aus. Auf europäischer Ebene wird derzeit die Lebensmittelinformations-Verordnung entwickelt.

Auch die Aussage der Verbraucherzentrale, dass die Angaben seltener bei eher fett- und zuckerreichen Produkten zu finden seien, ist haltlos. Die eigene Tabelle der Verbraucherzentrale entlarvt dies.

Die Lebensmittelwirtschaft erwartet von den Verbraucherzentralen ein faires Miteinander zum Wohl der Verbraucher. Bewusst marktschreierische Aktivitäten und das Schüren von Verbrauchersorgen hinsichtlich Lebensmittel sind keine wirkliche Verbraucherinformation. Das Maß der Bewertung von Lebensmittelkennzeichnung müssen Sachlichkeit und das geltende Lebensmittelrecht sein.

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)

Der BLL ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören ca. 500 Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette – Industrie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und angrenzende Gebiete – an. Neben seiner Sprecherfunktion für die Lebensmittelwirtschaft in der Öffentlichkeit vertritt der BLL die Interessen der deutschen Lebensmittelwirtschaft im In- und Ausland und dient als Informationsmittler für seine Mitglieder sowie Meinungsbildner innerhalb der deutschen Lebensmittelwirtschaft.

Für Rückfragen, weitere Informationen und Interviews steht Ihnen Dr. Andrea Moritz, Leiterin BLL-Öffentlichkeitsarbeit/Wissenschaftliche Leitung gerne zur Verfügung. Bitte nehmen Sie den Kontakt über die BLL-Pressestelle unter Tel.: +49 228 81993-147 auf.

Alexandra Becker
Öffentlichkeitsarbeit

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.
German Federation for Food Law and Food Science
Godesberger Allee 142-148
D-53175 Bonn
Tel.: +49 228 81993-147
Fax : +49 228 81993-247
Mail: abecker@bll.de
Web : http://www.bll.de

Quelle: BLL

Bookmark setzen für diesen Beitrag Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Alltagz
  • Google Bookmarks
  • YahooMyWeb
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Tausendreporter
  • Reddit
  • Ask
  • Fleck
FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Seite versenden Seite versenden | Copyright

Mehr zum Thema

Anzeige

Kommentare