AMI entwickelt Index für Agrarrohstoffe
Leser: 259 | Heute: 5 | Zuletzt am 29 . Juli 2010
Der neue Agrarrohstoff-Index der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) bildet sowohl die Erlösentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe als auch die Rohstoffkosten für die Ernährungswirtschaft in Deutschland ab. Gleichzeitig ist der Index ein repräsentativer Gradmesser für die Markt- und Preisentwicklung am Markt für Agrarrohstoffe und somit ein Konjunkturindikator der deutschen Agrarwirtschaft. Bestandteil des Indexes sind 13 landwirtschaftliche Produkte die nach ihrem Anteil an den gesamten landwirtschaftlichen Verkaufserlösen gewichtet wurden. Insgesamt liegt der Anteil der ausgewählten Produkte an den Verkaufserlösen in Deutschland (einschließlich Gartenbau) bei über zwei Dritteln. Ausgewählt wurden ausschließlich Produkte, die in gleichbleibender Qualität das ganze Jahr über gehandelt werden. Der Index wird künftig monatlich veröffentlicht.
Agrarrohstoff-Index verzeichnet leichtes Plus im Februar
Im Februar 2010 hat sich der AMI-Agrarrohstoff-Index gegenüber dem Januar leicht um 0,8 Prozent auf 102,6 Indexpunkte nach oben bewegt und sich damit den vierten Monat in Folge leicht erholt. Insgesamt lag das Preisniveau damit im Februar in Deutschland  jedoch lediglich sechs Prozent über dem bisherigen Tiefpunkt von November 2009 als der Index etwa auf das Preisniveau von April 2005 zurückgefallen war. Den bisher höchsten Stand hatte der AMI-Agrarrohstoff-Index im März 2008 mit knapp 144 Indexpunkten erreicht und war von diesem Termin bis November 2009 kontinuierlich gefallen. Für die jüngste leichte Erholung von Januar zu Februar sind sowohl  die etwas festeren Rapspreise als auch das etwas höhere Preisniveau bei Schweinen und Jungbullen verantwortlich. Bei den meisten Getreidearten gaben die Preise im Februar jedoch leicht nach oder bewegten sich seitwärts und bei Milch sieht es ebenfalls eher nach etwas schwächeren Preisen aus.
Leif Erik Rehder
LeifErik.Rehder@marktundpreis.de
Tel. (0228) 33 80 5-512
Quelle: AMI
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