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Einbruch des EU-Agrareinkommens 2009 in der EU


food-monitor | 14. Mai 2010, 9:30 Uhr | Rubrik: Landwirtschaft und Umwelt |
Leser: 139 | Heute: 2 | Zuletzt am 8 . September 2010

Copa-Cogeca verteidigt Direktzahlungen

Neue Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaft, Eurostat, bekräftigen den drastischen Einbruch des landwirtschaftlichen Einkommens 2009 in der EU. Der Europäische Bauern- und Genossenschaftsverband Copa-Cogeca fühlt sich in seiner Einschätzung bestätigt und spricht sich für schnelles Handeln aus, um der Krisensituation im europäischen Agrarsektor zu begegnen.

Die Schätzwerte von Eurostat zur landwirtschaftlichen Gesamtrechnung für 2009 weisen aus, dass die landwirtschaftlichen Einkommen in der EU letztes Jahr nach Anrechnung der Inflation im Durchschnitt um 11,6 Prozent real gesunken sind. Einzelne Sektoren wurden besonders hart getroffen – mit katastrophalen Rückgängen von 30 Prozent für Getreide, 24 Prozent für Olivenöl, 21 Prozent für Milch und 12 Prozent für Obst. Eine der Hauptursachen für den eingetretenen Einkommenssturz ist die Abnahme des Wertes der landwirtschaftlichen Erzeugung um 10,4 Prozent. Seit 2003 ist ein Abwärtstrend in der europäischen Landwirtschaft zu verzeichnen – Verringerungen der EU-Agrarpreise um 2,1 Prozent im Jahresdurchschnitt stehen Steigerungen der europäischen Verbraucherpreise generell um 2,5 Prozent jährlich gegenüber.

In Brüssel betonte Copa-Cogeca Generalsekretär Pekka Pesonen: „Mit diesen Zahlen bestätigen sich unsere schlimmsten Befürchtungen. Die Situation ist schlicht unerträglich. Selbst vor der aktuellen Krise erreichten die landwirtschaftlichen Einkommen im Schnitt nur 50 Prozent der durchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Verdienste. Die europäischen Entscheidungsträger müssen umgehend tätig werden, um Besserungen herbeizuführen. Für die Zeit nach 2013 bedarf es einer starken GAP mit einem klaren Bekenntnis zum Fortbestand der Direktzahlungen.“

Quelle: DBV


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