Kennzeichnung für Rinder garantiert mehr Sicherheit bei Lebensmitteln

Die Einführung einer elektronischen Kennzeichnung für Rinder (EID) soll die Rückverfolgung von Rindern und Lebensmitteln beschleunigen.

Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) einen Vorschlag für die freiwillige Einführung einer solchen Kennzeichnung vorgelegt. John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, sagte: „Sobald der Vorschlag in Kraft ist, wird er die Meldung von Tierverbringungen an die zentrale Datenbank erleichtern. Das bedeutet bessere und schnellere Rückverfolgung infizierter Tiere und/oder infizierter Lebensmittel. Somit können wir rasch reagieren und in Zukunft mögliche Risiken für die Lebensmittelkette abwehren.“

Rinder werden bereits in mehreren Mitgliedstaaten zu privaten Betriebsführungszwecken elektronisch gekennzeichnet. Mit der breiter angelegten Anwendung wird das bestehende Verfahren zur Rückverfolgung genauer ausgerichtet und der Verwaltungsaufwand für die Landwirte verringert. Zwar handelt es sich um eine freiwillige Maßnahme, der Kommissionsvorschlag bietet den Mitgliedstaaten jedoch die Möglichkeit, auf nationaler Ebene eine verbindliche Regelung einzuführen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/991&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Quelle: EU Kommission

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