Butter - Das ist die Härte (02/2007)
Frankfurt, 29. Januar 2007 - Niemand lässt sich gern die Butter vom Brot nehmen. Doch einige Sorten schnitten bei einem Test des Frankfurter Verbrauchermagazins öKO-TEST gar nicht gut ab: Sie zeigten Mängel in der Sensorik oder enthielten Chemikalienrückstände. Die vollständige Untersuchung von 22 Butterproben ist in der aktuellen Februar-Ausgabe des öKOTEST-Magazins veröffentlicht. Das Heft kostet 3,50 Euro und erscheint am 29. Januar 2007.

Probleme gabīs beispielsweise mit der Streichfähigkeit. Einige Marken erwiesen sich als zu hart, dafür gab es Punktabzug. Problematischer sind die Reste von Aktivchlorreinigern, die in allen Produkten gefunden wurden, darunter eine Substanz, die unter Krebsverdacht steht und die Leber schädigen kann. Vier Proben erreichten Werte, die öKO-TEST nicht toleriert.

Nicht zuletzt fiel die Hälfte der Marken durch niedrige Gehalte an gesunden Omega-3-Fettsäuren auf. Dagegen steckte in Bio-Butter deutlich mehr - was auf die ausgiebige Weidehaltung und Grünfütterung zurückzuführen ist.
Pressemitteilung vom 30.01.2007
Butter (01/2004)
Nicht alles in guter Butter
Jedes dritte Stück Butter, das das Frankfurter öKO-TEST-Magazin jetzt untersuchen ließ, hat Qualitätsmängel. Besonders ärgerlich: In einigen Marken wurden Keime gefunden, die in der Butter nichts zu suchen haben.

Sie deuten auf unsaubere Herstellung oder eine mangelhafte Kühlung hin. Die genauen Ergebnisse der Untersuchung von 20 Buttermarken stehen in der aktuellen Januar-Ausgabe des öKO-TEST-Magazins, die es jetzt im Handel gibt.

Weiterer Knackpunkt: Alle getesteten Sorten waren mehr oder weniger stark mit Trichlormethan belastet. Dabei handelt es sich um Chloroform, das früher als Betäubungsmittel eingesetzt wurde. Die Substanz stammt aus Reinigungsmitteln, die die Molkereien zur Desinfektion ihrer Arbeitsgeräte einsetzen. In drei Proben wurden so hohe Rückstände gefunden, dass sie zur Abwertung führten.
Pressemitteilung vom 5.01.2004
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