Bei Cholesterin- und Blutfettstörungen

Psyllium

Psyllium (Plantago Ovata) ist ein besonders wirksamer Ballaststoff. Es kann mehr als das 30fache seines Volumens an Wasser binden. So sorgt Psyllium für ein erhöhtes Stuhlvolumen, Schlacken, Giftstoffe und nicht zuletzt Gallensäuren werden gebunden und vermehrt über den Kot ausgeschieden. Das erklärt die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen in den USA. Hier zeigte sich, dass sich eine regelmäßige Einnahme von Psyllium positiv auf die Blutcholesterin- und Blutfettwerte sowie auf die gesamte Fettverdauung auswirkt. Psyllium gibt’s in Reformhäusern und Apotheken.


Das richtige Öl in der Küche

Bei hohen Blutfett- bzw. Cholesterinwerten muss verstärkt auf die Fettzufuhr geachtet werden (siehe Text „Richtige Ernährung bei…). Dies gilt natürlich auch schon vorbeugend. Tierische Fette sollten auf ein Minimum reduziert werden, stattdessen sollte man zu hochwertigen pflanzlichen Ölen greifen. Ideal sind hier vor allem 2 Sorten: Olivenöl und Raps-Kernöl, beide kaltgepresst. Denn nur diese beiden Öle bestehen zum Großteil aus einfach ungesättigten Fettsäuren. In Punkto Omega-3-Fettsäuren hat Raps-Kernöl sogar die Nase vorn. Darüber hinaus kann das kaltgepresste Raps-Kernöl, bei dem vor der Pressung die Schalen entfernt werden (www.Teutoburger-Oelmuehle.de), auch zum Braten, Backen und Frittieren verwendet werden, da es besonders hitzestabil ist. Wichtig: Nur die jeweils kaltgepresste, native Variante enthält das ganze Spektrum der gesunden Stoffe der Ölpflanzen.


Knoblauch

Neben seinen gefäßschützenden Fähigkeiten kann die regelmäßige Einnahme von Knoblauch (zur Bärlauch-Zeit auch Bärlauch) zu einer Senkung des Cholesterinspiegels führen. Verantwortlich dafür ist das Allicin, das jedoch auch die unerwünschte „Nebenwirkung“ hervorruft, den typischen Geruch nach dem Genuss von Knoblauch. Mit Knoblauchpräparaten kann dies weitgehend vermieden werden.


Artischocke

Als traditionelle Heilpflanze wirkt die Artischocke verdauungsfördernd und Cholesterin senkend. Sie regt den Fettverdauung an, unterstützt die Tätigkeit der Galle und regeneriert die Leber. Das machten sich schon die Römer zu Nutze. Eine besonders wirkungsvolle Form ist neben Artischockendragees auch Artischockensaft. Dieser enthält auch die Bitterstoffe aus den Artischockenblättern, die in den leckeren Artischockenherzen kaum vorzufinden sind.

Damit die Bitterstoffe richtig wirken können, ist eine regelmäßige Einnahme besonders wichtig. 20-30 Minuten vor dem Essen ist ideal. Dann kann unser Körper Bitterstoffe aus den Pflanzensaft am besten nutzen. Artischockensaft gibt’s in Reformhaus und Apotheke, Dragees mit Artischocke gibt’s auch Drogerie- und Verbrauchermärkten.

Quelle: Wirths PR

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