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Herz- und Kreislauferkrankungen

 

Richtige Ernährung bei Herz- und Kreislauferkrankungen

Herz- und Kreislauferkrankungen stellen in der Altersgruppe der 35-65jährigen die häufigste Todesursache dar. Hauptursache für die Entstehung dieser Erkrankungen ist eine fettreiche Ernährung mit zuviel tierischen Lebensmitteln. Diese dauerhafte falsche Ernährungsweise führt mit zunehmendem Alter häufig zu erhöhten Blutfettwerten (Cholesterinspiegel, Triglyzeride). Neben dieser Art von Fehlernährung steigern auch Rauchen, Bewegungsmangel oder Bluthochdruck das Risiko von Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Sowohl vorbeugend, als auch zur Verbesserung der Symptomatik wird eine Verminderung der Fettzufuhr, insbesondere der gesättigten Fettsäuren und des Cholesterins in der Nahrung empfohlen. Übergewichtigen mit erhöhten Blutfettwerten wird dringend eine Gewichtsabnahme angeraten. In vielen Fällen kann durch Gewichtsabnahme und vernünftige Ernährung sogar die Einnahme z. B. von Blutdrucksenkern vermieden werden. Dies kann aber nur der Arzt entscheiden.

Bevorzugen Sie vorwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Die Mineralstoffe Magnesium und Kalium sind beispielsweise für die Herzkontraktion wichtig. Auf Fleisch und Wurst muss nicht unbedingt verzichtet werden, der Verzehr sollte aber niedrig gehalten werden: Zwei- bis dreimal pro Woche mageres Fleisch (Rinderfilet, Pute) oder magere Wurst (magerer Schinken) sind in Ordnung.

Der Gesamtfettverzehr sollte auf 30 % der Energiezufuhr gesenkt werden, davon sollte höchstens 10 % aus tierischen Fetten bestehen (wie z. B. Butter, Sahne, Schmalz). Der Rest des Fettes sollte über hochwertige Pflanzenöle aufgenommen werden, die möglichst reich an einfach ungesättigten Fettsäuren sind und gleichzeitig viele Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Ideal für die herz- und kreislaufgesunde Ernährung ist deshalb kaltgepresstes Raps-Kernöl, das sich im Gegensatz zum farb- und geschmacksneutraleren raffinierten Rapsöl durch einen fein-nussigen Geschmack und gold-gelbe Farbe auszeichnet. Einige dieser kaltgepressten Öle eignen sich sogar zum Braten, wie z. B. Brassola und Raps-Kernöl Organic (Teutoburger Ölmühle) oder das spezielle Raps-Kernöl zum Braten aus der gleichen Ölmühle. Bitte beachten Sie die Packungsangaben. Ergänzend dazu sind auch Olivenöl, Sonnenblumen-Kernöl, Walnussöl oder Kürbiskernöl sehr zu empfehlen. Wegen ihres Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gehört auch Fisch auf den Speiseplan (Hering, Lachs oder Makrele).

Zudem wird ein erhöhter Verzehr komplexer Kohlenhydrate und Ballaststoffe empfohlen, der Kohlenhydratanteil an der Nahrung sollte, bezogen auf die Gesamtenergie, 55-60 % betragen. Auch eine Normalisierung des Körpergewichts ist anzustreben.


Bevorzugen Sie:

o alle Obst- und Gemüsesorten
o Getreide- bzw. Vollkornprodukte: Haferflocken, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Müsli-Mischungen
o magere Milchprodukte: Magerquark, Hüttenkäse, Käse mit weniger als 30 % Fett i.Tr., fettarme Sauermilchprodukte
o Seefisch in Maßen: Hering, Makrele, Steinbutt, Seezunge, Rotbarsch, Seelachs
o Getränke: Kalium- und magnesiumreiche Mineralwässer, Brottrunk, vitaminisierte Früchtetees, Kräutertee, Fruchtsaftschorle
o kaltgepresste, native Pflanzenöle (Raps-Kernöl, Olivenöl, Sonnenblumenkernöl, Walnussöl)


Verringern Sie:

o tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Butter
o Kochsalz: Sensitive Personen: maximal 6 g pro Tag
o Bohnenkaffee


Vermeiden Sie:

o raffinierte Kohlenhydrate wie Zucker
o gezuckerte Getränke
o fettreiche Marinaden, Fertigsaucen, Remouladen etc.
o Fertigprodukte und Fastfood (enthalten meist viel verstecktes Fett)
o Alkohol


Tipp

Gewichtsabnahme anstreben, auf das richtige Fett achten, für regelmäßige körperliche Aktivität, z. B. Wandern und Radfahren, sorgen.

Quelle: Wirths PR

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