Nachhaltiger Konsum: Handel will mehr

Heute (17.02.2009) tauschen sich in Berlin Vertreter von Einzelhandel, Bundesarbeitsministerium und Verbraucherorganisationen zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ aus. Zur Tagung eingeladen hat der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Aus diesem Anlass erklärte HDE-Hauptgeschäfts-führer Stefan Genth:

Ob Fairtrade-, Bio- und regionale Produkte, nachhaltig geschlagenes Holz und ressourcenschonend gefanger Fisch, energiesparende Elektrogeräte und besonders auf Schadstoffe geprüfte Textilien: Der Einzelhandel setzt auf nachhaltige Produkte und weitet diese Sortimente beständig aus. Die Unternehmen stellen ihren Kunden auch Informationen über nachhaltigen Konsum zur Verfügung. Darüber hinaus engagiert sich der Einzelhandel für mehr Lebensmittelqualität und –sicherheit und das auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Dieses Angebot stößt bei den Verbrauchern auf Akzeptanz. So ist die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten in den vergangenen Jahren gewachsen. Trotzdem ist sie weiter ausbaufähig, denn immer noch kauft nur eine Minderheit der Konsumenten diese Artikel. Der Ausbau nachhaltiger Sortimente ist auch aus Sicht des Handels erwünscht – vorausgesetzt die Kunden fragen diese Produkte nach. Der Absatz nachhaltiger Waren ist nur bedingt von den Handelsunternehmen beeinflussbar. Die Verbraucher sind mündig und entscheiden selbst, was sie wo für welchen Preis kaufen wollen. Der Einzelhandel ist nicht der Schulmeister der Nation. Einen nachhaltigen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu erreichen, liegt nicht in seiner Macht. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, die Konsumenten stärker für das Thema „Nachhaltiger Konsum“ zu sensibilisieren. Dies können wir nur gemeinsam mit Politik, Verbrauchern und Herstellern erreichen.

Kontakt:
Hubertus Pellengahr, Pressesprecher, Tel.: (030) 72 62 50-65, Fax: (030) 72 62 50–69, eMail: hde@einzelhandel.de, Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin

Quelle: HDE

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