Richtig trinken beim Sport

Mehr Spaß und Leistung mit optimaler Getränkeversorgung

Nicht erst trinken, wenn der Durst kommt! Das gilt besonders beim Sport. Denn durch das körpereigene Kühlsystem „Schwitzen“ verlieren Sportler Flüssigkeit und Mineralstoffe. Die sollten so schnell wie möglich wieder aufgefüllt werden, damit Leistung, Konzentration und Spaß nicht sinken. Denn bereits ein Flüssigkeitsverlust von einem Liter kann einen Leistungsabfall von 10 Prozent verursachen. Des Weiteren kann es beispielsweise zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder nächtlichen Wadenkrämpfen kommen.

Je nach Trainingszustand und Belastungsintensität schwitzen Menschen unterschiedlich stark. Untrainierte produzieren beim Sport etwa 0,8 Liter Schweiß pro Stunde, trainierte Sportler bei intensivem Training 2 bis 3 Liter (l). Wer genau wissen möchte, wie viel er schwitzt, kann das durch Wiegen ermitteln: vor und nach dem Sport, am besten unbekleidet. Der Gewichtsverlust entspricht ungefähr dem Verlust an Flüssigkeit. Eventuell genossene Getränke müssen dazugerechnet werden.

Regelmäßige Trinkpausen halten Sporttreibende fit. Bei körperlichen Aktivitäten über 30 Minuten sollten sie etwa 0,5 bis 1 l Flüssigkeit in der Stunde zu sich nehmen. Bei intensiver Belastung, die mehr als eine Stunde dauert, sind sogar Trinkpausen alle 15 Minuten ratsam, 7 mit etwa 200 bis 500 Milliliter (ml) pro Pause. Ein Tipp für ambitionierte Sportler: Trinken Sie bereits 15 bis 30 Minuten vor Training oder Wettkampf 300 bis 500 ml. So starten Sie mit einem guten Vorrat und die später getrunkene Flüssigkeit gelangt schneller ins Blut. Nach dem Sport sollten alle Sportler gut darauf achten, die Körperreserven wieder vollständig aufzufüllen.

Sind spezielle Sportgetränke sinnvoll? Für den „normalen“ Freizeitsportler bringen Sportgetränke keine Vorteile. Lediglich Leistungssportler und Marathonläufer brauchen eine besondere Versorgung. In jedem Fall gilt: Die Getränke müssen isoton oder hypoton sein, das heißt die gleiche Menge an darin gelösten Teilchen enthalten wie das Blut (isoton) oder eine geringere Anzahl an gelösten Teilchen (hypoton). Das sind zum Beispiel selbst gemischte Saftschorlen (nur mit reinem Fruchtsaft, keinen Nektar oder Fruchtsaftgetränk verwenden), Mineralwässer ohne Kohlensäure, aber einem hohen Gehalt an Mineralstoffen (Natrium, Kalium und Magnesium). Limonade, Cola, Energydrinks oder pure Säfte sind hingegen ungeeignet, weil sie zu viele gelöste Substanzen enthalten.

Quelle: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.
http://dgk.de/presse/


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