Granatapfel hemmt Prostatakrebs – auch nach 6 Jahren

Ratgeber trennt Spreu vom Weizen

Die Medical Tribune berichtete soeben über die Langzeitergebnisse einer klinischen Studie mit Granatapfelsaft, die auf der Jahrestagung der American Urological Association (AUA) vorgestellt wurden (1). Darin waren 48 Männer eingeschlossen, die nach Therapie eines Prostatakrebses steigende PSA-Werte aufwiesen. Neben der konventionellen Weiterbehandlung erhielten sie täglich etwa 240 ml Granatapfelsaft (560 mg Polyphenole). Bei den Patienten, die konsequent mitmachten, verlängerte sich in der insgesamt sechsjährigen Beobachtungsphase die PSA-Verdopplungszeit von durchschnittlich 15,4 Monaten auf 60 Monate. Der mittlere PSA-Anstieg sank um 60 %. Damit lagen die Werte deutlich günstiger als bei Männern, die zwischenzeitlich aus der Studie ausgeschieden waren. Die Ergebnisse legen nahe, dass Granatapfelsaft das Fortschreiten eines erfolglos behandelten Prostatakarzinoms effektiv verzögern kann, so das Resümee von Dr. Christopher Amling, Sprecher der AUA. Er hofft, dass sich zukünftig auch Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung des Getränks finden lassen. Die Studie wird übrigens zur Zeit in verschiedenen Krebszentren in den USA unter Beteiligung des National Cancer Instituts als Phase-3-Studie fortgeführt.

Der aromatische Saft des Granatapfels gilt schon seit dem Alten Testament als Lebenselixier. Heute belegen mehr als 250 wissenschaftliche Studien die gesundheitsfördernde Wirkung gegen:
* Zellalterung, insbesondere auch im Gehirn (Demenz, Alzheimer)
* Chronische Entzündungsprozesse, insbesondere auch rheumatoide Arthritis
* Krebs, insbesondere Prostatakrebs
* Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Granatapfelprodukte – von Grenadinensirup und Wunderpillen bis echtes Lebenselixier

Zahllose Granatapfelprodukte werden heute auf dem deutschen Markt angeboten, allerdings erfüllen nur wenige die Erwartungen an Qualität und Wirkung. Viele Säfte werden mit Gelatine geklärt, die Wirkstoffe dabei herausgefiltert; damit eignen sie sich bestens für die Zubereitung von Erfrischungsgetränken – nicht für Gesundheitsgetränke. Das andere Extrem sind sehr bittere Säfte, weil die Polyphenole überwiegend aus der Schale stammen. Ein gesunder, hochwertiger Saft hat ein fruchtiges, typischerweise leicht herbes Aroma.

Polyphenole – darauf kommt es wirklich an

Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfels beruhen auf dem ganzheitlichen Zusammenspiel der Pflanzenstoffe, allen voran der Polyphenole, in ausreichend hoher Konzentration. Polyphenole wirken antioxidativ, antientzündlich und krebshemmend. In einer aktuellen Studie (Seeram et.al. 2008) wurde in 7 Testverfahren festgestellt, dass Granatapfelsaft die bisher herausragenden Antioxidantien wie Rotwein, Blaubeersaft, Acaisaft und Cranberrysaft bei weitem übertraf. Granatapfelsaft hat die 3- bis 4-fache antioxidative Kraft von Rotwein oder Grüntee, ein Granatapfel-Elixier mit lebendfermentierten Granatapfel-Polyphenolen erreicht sogar die etwa 70-fache Stärke.

In der bislang größten, in einer Fachzeitschrift veröffentlichten Reihenuntersuchung (1) ergaben sich für Verbraucher wichtige Ergebnisse: So schwankte der wesentliche Polyphenol-Gehalt bei Frisch/Direktsäften zwischen 904 bis 2067 mg/l, bei den Säften aus Konzentrat zwischen 897 und 4265 mg/l Polyphenole. Die Chance, einen wirkstoffarmen Saft zu erwerben ist damit hoch.

Je weniger das Sein, desto mehr ist oft der Schein …

der in der Werbung für Granatapfel-Produkte erweckt werden soll. „Ängstigen Sie Krebs und Alzheimer?“ heißt es in einem Prospekt, der viele deutsche Haushalte erreichte. Abhilfe soll „Ultra Granatapfel“ Extrakt schaffen. 1 „Ultra Granatapfel“ Kapsel ersetzen angeblich 700 ml Saft. Angeblich enthält die Kapsel 400 mg Granatapfelextrakt mit mindestens 70% Polyphenolen. Tatsächlich sind es nur 39%. Erst ab 4 Kapseln wäre eine wirkungsvolle Dosierung erreicht. 700 ml Granatapfelsaft (wie in den Studien verwendet) hat 1750 mg Polyphenole (gemessen nach der maßgeblichen Folin-Ciocalteu-Standard-Methode). Das entspricht 11 Kapseln, nicht 1!

Zudem werden die Polyphenole oft aus der Schale extrahiert und dann hitzegetrocknet. Die hohen Temperaturen schädigen dabei die Wirkstoffe (erkennbar an der bräunlich oxidierten Farbe). Bei gefriergetrockneten Saftpulvern, die in Studien häufig verwendet wurden, bleibt die Qualität der Pflanzenstoffe erhalten.

Bioverfügbarkeit hängt ab von Produktqualität, Darmflora und Einnahmezeitpunkt

Für die gesundheitsfördernden Wirkung ist die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme der Polyphenole, wichtige Voraussetzung. Diese ist am höchsten beim Verzehr ca. 1 Stunde separat von Hauptmahlzeiten und von Milchprodukten. Sie ist auch stark abhängig von der individuellen Dickdarmflora (Cerdá et al., 2004; Cerdá et al., 2005). Bei der von Dr. med. L.M. Jacob entwickelten Lebendfermentation verdauen speziell ausgewählte probiotische Mikroorganismen mit ihrem Enzymspektrum die schwer resorbierbaren Granatapfel-Polyphenole quasi vor.

Täglich sollten ca. 500 mg Granatapfel-Polyphenole verzehrt werden, wobei die lebendfermentierten Polyphenole eine höhere Bioaktivität haben.

Gesundheitsratgeber Granatapfel

Der neue 60-seitige, vierfarbige Ratgeber “Granatapfel” stellt den gesamten Themenbereich des Granatapfels gut verständlich vor und gibt einen umfassenden Überblick zu Wirkspektrum und Anwendungsmöglichkeiten: einfach und praxisorientiert, kritisch und wissenschaftlich korrekt unter Berücksichtigung von etwa 200 Studien.

Dazu gehören auch Themenbereiche wie Bioverfügbarkeit, Qualitätskriterien, Aufnahme der wichtigen Polyphenole und Wirkungsweise am Beispiel von Entzündungen, Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz/Alzheimer, Potenzstörungen, Krebs/Prostatakrebs mit vielen wissenschaftlichen Informationen bis hin zu Erfahrungsberichten und exotischen Rezepten rund um den Granatapfel.

Herausgegeben vom Verband für Ganzheitliche Gesundheitsberatung e. V. kann der Ratgeber gegen eine Schutzgebühr von nur € 5,95 inkl. Versand direkt online bestellt werden unter http://www.granatapfelsaft.de/ratgeber.html.

Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.

Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, Fachwissen in den Bereichen Naturheilkunde, Komplementärmedizin, gesunde Ernährung und Lebensweise für medizinische Laien transparent zu machen. Um die “Spreu vom Weizen” zu trennen, selektiert der Verband die Informationsflut im Gesundheitsbereich nach wissenschaftlichen Kriterien. Zu den Leistungen des Verbandes gehören Informationsmedien wie z. B. Internetportale (http://www.granatapfelsaft.de, Newsletter sowie Programme zur Gesundheitsförderung http://www.gesundheitsverband.net)

1) Allan Pantuck et al., J Urol Suppl. 2009; 181, 4, Abstract 826
2) Fischer-ZornM, Ara V. “Granatapfelsaft – Chemische Zusammensetzung und mögliche Verfälschungen.” Flüssiges Obst 08:386-393, (2007).

Herausgeber:
Natürlich gesund – Verband für Ganzheitliche Gesundheitsberatung e. V.
Humboldtstraße 5
65326 Aarbergen
http://www.gesundheitsverband.net

Pressekontakt:
Frau Christine Maaß
E-Mail: info@gesundheitsverband.net

Aussender: Verband für Ganzheitliche Gesundheitsberatung e. V.
Ansprechpartner: Christine Maaß
email: info@gesundheitsverband.net

Quelle: Natürlich gesund

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