Brasiliano

Rubrik(en): Drinks und Eistees |

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(Rezept für 1 Drink)

1 Filterbeutel Bad Heilbrunner Matetee grün
5 cl Orangensaft
2-3 EL Kaffeesahne
1/2 TL Vanillezucker

Nach Packungsanweisung ein halbes Glas Matetee grün zubereiten und gut abkühlen lassen. Mit eiskaltem Orangensaft und Kaffeesahne verquirlen. Mit Vanillezucker süßen und in einem Teeglas servieren.

Fotohinweis: Bad Heilbrunner / Wirths PR


Matetee – Gesundheitsquelle der Indios

Vor Hunderten von Jahren entdeckten Indios die stimulierende Wirkung der koffeinhaltigen Mateblätter. Matetee enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe, er dämpft das Hungergefühl, stärkt die Abwehrkräfte und verbessert die Konzentration.

In Südamerika hat sich Mate zum Volksgetränk entwickelt. Die getrockneten Blätter werden zu einem Pulver verarbeitet, dem „Chimarrão“. Dieses Pulver wird in die „Cuia“, einem ausgehöhlten Kürbis, gefüllt und mit heißem Wasser übergossen und mit einem Saugrohr, der „Bombilla“, geschlürft. Mate gehört in Südamerika zum alltäglichen Leben und wird zu jeder Tageszeit getrunken. Bei Zusammenkünften kreist die Cuia, denn Mate trinken steht für Entspannung, Ruhe und Beschaulichkeit.

Das Chimarrão-Pulver ist in Deutschland nicht gebräuchlich. Bei uns wird vor allem grüner Matetee (z.T. mit Orangen- oder Tropic-Aroma oder mit belebenden Guarana-Samen) als lose Ware oder in Filterbeuteln angeboten. Nach der Ernte werden die Mateblätter sofort erhitzt, um Enzyme unwirksam zu machen, die zu einer Schwarzfärbung führen würden. Nach dem Trocknen werden die grünen Blätter fein geschnitten und als „grüner Matetee“ abgefüllt. Grüner Matetee darf dabei nicht mit dem grünen Tee aus Asien verwechselt werden, welcher aus der gleichen Teepflanze wie der Schwarztee gewonnen wird aber unfermentiert ist. Mate ist ein reines Naturprodukt und ist in der Regel nicht mit Pestiziden behandelt  – was hingegen beim Schwarz- oder Grüntee oft der Fall sein kann.

Deutschlands beliebtester Matetee kommt übrigens aus Bad Heilbrunn, einem kleinen Kurort am Rande der Alpen, der auch für seine Teekuren bekannt ist.

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