Tipps und Tricks in der Küche: Wenn Trockenobst klebt oder Kaffee nicht schmeckt

Was tun, wenn Trockenobst zusammen klebt, der gekaufte Kaffee nicht schmeckt oder Reste zu versorgen sind? Wer vor solchen Fragen steht, freut sich über gute Tipps. Damit Sie bei der nächsten Gelegenheit selbst Ratgeber sein können, lesen Sie die folgenden Tricks für die Küche.

Schrumpelige Äpfel

Sie haben keinen kühlen Lagerraum und Ihre Äpfel sind schrumpelig geworden? Das ist noch lange kein Grund, sie weg zu werfen. Geben Sie die Äpfel für einige Minuten in heißes Wasser. Dann lassen sie sich mühelos schälen und zu einem Apfelkuchen verarbeiten. Mehlige und fade Äpfel können Sie noch zu einem leckeren Kompott verarbeiten. Dazu werden sie in Apfelsaft oder Weißwein gekocht und mit Vanille-Zucker und Zimt abgeschmeckt.
Zusammengeklebtes Trockenobst

Besonders in der Winterzeit wird Trockenobst gerne gegessen und in Gebäck verarbeitet. Kleben Datteln, Feigen oder Rosinen mal wieder zusammen? Geben Sie die Früchte für etwa zwei Minuten bei 180 Watt in die Mikrowelle, so lösen sie sich ganz leicht voneinander.

Zuviel Butter

Wird in Ihrem Haushalt nur wenig Butter verbraucht? Halbieren oder vierteln Sie die Butter und frieren Sie die Stücke einzeln ein. Je nach Bedarf können Sie die Butter aus dem Gefriergerät entnehmen. Im Kühlschrank taut sie in zwei bis drei Stunden auf.

Kaffee – mild oder lieber aromatisch?

Kaffee kann je nach Sorte und Art der Röstung im Geschmack stark variieren. Sind Sie mit dem ausgewählten Kaffee nicht zufrieden, können Sie zu Hause noch am Geschmack feilen. Mögen Sie den Kaffee milder, so geben Sie zum Kaffeepulver einfach eine Prise Salz. Eine Prise Natron im Kaffeewasser verleiht dem Kaffee mehr Aroma, da Natron Wasser enthärtet.

Reste verwerten

Weinreste

Ist die Weinflasche vom Vorabend nicht ganz leer? Schütten Sie den Wein nicht weg: Frieren Sie die Reste wie Eiswürfel ein und verfeinern Sie bei der nächsten Gelegenheit Suppenfonds, Soßen oder Eintöpfe.

Zitronen

Eine halbe Zitrone ist noch übrig oder eine ganze aus dem Netz? Kein Problem: Füllen Sie den frisch gepressten Saft in ein Gefäß für Eiswürfel und legen es ins Gefrierfach. Je nach Bedarf können Sie kleine Portionen entnehmen und damit Mineralwasser eine kühle, spritzige Note geben. Aber auch zum Abschmecken von Soßen, Dressing, Quark oder Zitronenbutter sind die sauren Eiswürfel geeignet.

Sauerrahm

Bei der letzten Kochaktion ist der Becher Sauerrahm oder saure Sahne nicht leer geworden? Bereiten Sie einen Pfannkuchenteig mit etwas weniger Milch zu und geben Sie die Reste dazu. Dadurch werden Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn besonders luftig und lecker.

Steife Sahne

Ist nach dem Dekorieren von Torten und Desserts oder nach dem Nachmittagskaffee steife Sahne übrig? Spritzen Sie die Sahnereste als Tuffs auf eine gefriergeeignete Unterlage und stellen Sie diese ins Gefriergerät. Wenn die Sahne-Tuffs fest sind, können sie eingepackt werden. Bei Bedarf können Sie damit Torten und Desserts verzieren. Enthält die Sahne keinen Zucker, können die Tuffs auch Suppen oder Soßen verfeinern.

Quelle:

LEL Schwäbisch Gmünd, Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum
http://www.ernaehrung-bw.info

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