Gesund durch den Winter mit Vitamin C

Sanddorn-DrinkWinterzeit gleich Erkältungszeit. Und wie könnte man sich besser gegen Husten, Schnupfen & Co wehren als mit dem bekanntesten aller Vitamine, dem Allroundtalent Vitamin C? Es stärkt unter anderem unser Immunsystem und kann damit nicht nur vor Erkältungen, sondern auch als „Radikalfänger“ vor Krebs schützen. Am besten sofort mit den hier aufgeführten Vitamin C-Bomben Viren und Bakterien den Kampf ansagen.

Acerola-Kirsche – der Exot

Die Vitamin C-reichste Frucht (1700 mg/100 g) stammt aus Mittelamerika und wird auch Ahornkirsche genannt. Sie ähnelt unserer Herzkirsche, ist jedoch aus botanischer Sicht nicht mit ihr verwandt. Die dünne Schale und das sehr weiche Fruchtfleisch erschweren den Transport, weshalb die Frucht meist in Saftform bei uns zu finden ist. Bereits ein Glas (200 ml) übersteigt den täglichen Vitamin C-Bedarf von 100 mg um das 30-fache.

Hagebutte – die Bewährte

Der heimische Spitzenreiter unter den Vitamin C-Bomben braucht den Vergleich mit der exotischen Nummer 1 nicht zu scheuen, weist die Hagebutte doch einen Vitamin C-Gehalt von 1250 mg/100 g auf. Obwohl sie auch roh – nachdem die Samen wegen ihrer Widerhäkchen entfernt wurden – verzehrt werden kann, kommt die längliche Sammelfrucht hauptsächlich als Konfitüre oder Tee auf unseren Tisch.

Sanddorn – der Stachlige

Die dornbewehrte Pflanze stammt ursprünglich aus Nepal, wächst heute aber auch in Mitteleuropa. Mit 450 mg Vitamin C pro 100 g belegt Sanddorn Platz 3. Die schwierige Ernte der leuchtend gelb-orangefarbenen Scheinfrüchte macht Sanddorn zu einem relativ teuren Gut. Dafür enthält ein viertel Liter Sanddorn-Dicksaft, der aus dem säuerlich schmeckenden, breiigen Fruchtfleisch gewonnen wird, genug Immunsystem stärkendes Vitamin C für eine ganze Woche.

Guave – die Trendsetterin

Beheimatet ist die apfel- bis leicht birnenförmige Frucht in Südamerika, bei uns ist sie erst in letzter Zeit verstärkt im Kommen. Daran könnte ihr hoher Vitamin C-Gehalt etwas ändern, denn 100 g Guave enthalten 270 mg des Immunvitamins. Reife Früchte haben eine essbare, gelbe Schale, die auf Druck nachgibt. Das süß-säuerliche Fruchtfleisch ist je nach Sorte weiß, gelb oder rosa, außen körnig und innen saftig-weich. Ein Glas Guavennektar deckt den Tagesbedarf an Vitamin C zu ca. 80 %.

Schwarze Johannisbeere – die Herbe

Geschmacklich ist die schwarze Johannisbeere ihrer roten Schwester unterlegen, hat sie doch einen relativ eigenwilligen, herben Geschmack. Ernährungsphysiologisch ist sie ihr und vielen anderen Früchten jedoch überlegen. Ihr Vitamin C-Gehalt von knapp 180 mg/100 g braucht sich nicht zu verstecken. Schwarze Johannisbeeren kommen meist in Form von Gelee oder Nektar auf den Tisch.

Petersilie – die Überraschende

Wer hätte gedacht, dass das bekannteste deutsche Küchenkraut eine wahre Vitamin C-Bombe ist? Ob glatt oder kraus, fast 170 mg Vitamin C pro 100 g Kraut sind ein gesundes Argument, Petersilie – am besten frisch und nicht mitgekocht – möglichst oft, und nicht nur als Dekoration zu verwenden.

Paprika – die Einwanderin

Nummer 1 unter den Vitamin C-reichsten Gemüsesorten ist die Paprika. Klassisch gibt es grüne, gelbe, orange und rote Paprika, wobei der Vitamin C-Gehalt in dieser Reigenfolge zunimmt, von 140 mg/100 g in grüner bis hin zu 300 mg/100 g in der roten Variante. Tomatenpaprika enthalten sogar bis zu 400 mg Vitamin C. Da das Immunvitamin sehr hitzeempfindlich ist, sollte Paprika als Rohkost der gegarten Form vorgezogen werden.

Broccoli – das Vitamin C-Bäumchen

Der grüne Krauskopf aus der Familie der Nachtschattengewächse stammt ursprünglich aus Kleinasien, wird heute aber auch in den westlichen Mittelmeerländern angebaut. Vielen unbekannt ist die Tatsache, dass Röschen, Blätter und Stiele auch roh verwendet werden können. Der Vitamin C-Gehalt liegt dann bei 115 mg / 100 g, als gegarte Gemüsebeilage (150 g) liegt er bei etwas über 90 mg.

Kartoffel – die verkannte Helferin

Mit 17 mg Vitamin C pro 100 g hat die Kartoffel eigentlich keinen Anspruch darauf, in der Liste der Vitamin C-Bomben zu stehen. Trotzdem ist die Kartoffel unser Hauptlieferant für Vitamin C. Und das liegt daran, dass sie als Grundnahrungsmittel sehr oft auf den Tisch kommt und dadurch wesentlich zur Grundversorgung mit Vitamin C beiträgt.

Fotohinweis: www.1000rezepte.de
Quelle: Wirths PR

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