Mate-Tee

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Mate ist bei den Eingeborenen Südamerikas schon sehr lange als Teedroge bekannt. Der Name rührt von „Mati“ her, dem Kürbisgefäß, aus dem das erfrischende Getränk traditionell durch ein Metall-Saugrohr geschlürft wird. Der Mate-Baum (Ilix paraguariensis) bevorzugt subtropisches bis mediterranes Klima. Unmittelbar nach der Ernte werden die Blätter in einer sogenannten Mate-Mühle erhitzt. Bei diesem „Zapekieren“ werden Enzyme zerstört, die sonst das Schwarz-Werden der Blätter verursachen würden. Anschließend werden die Blätter getrocknet, zerkleinert, geröstet und pulverisiert. Zur Zubereitung wird das Matepulver mit heißem Wasser übergossen und muss so einige Minuten ziehen.

In Europa fristete Mate lange Zeit ein Schattendasein neben Kaffee und Schwarztee. Jetzt gewinnen die Blätter des immergrünen Laubbaumes als mild anregender Gesundheitstee und auch als Fasten- und Diät-Hilfsmittel immer mehr an Bedeutung. So gibt es spezielle Matetee-Mischungen, die sich, mit Aromen und Vitaminen angereichert, ideal für die Flüssigkeitszufuhr während einer Schlankheitskur eigenen. Sehr beliebt sind auch Matetees, die mit vitalisierendem Guarana, mit Kräuter oder Fruchtaromen angereichert werden.

Die Inhaltsstoffe des Mate wirken besonders gegen körperliche und geistige Ermüdung. Das Coffein im Mate liegt in einer speziell gebundenen Form vor, wodurch die Wirkung langsamer eintritt und dafür länger anhält als beispielsweise in Kaffee. So hat es maßgeblichen Einfluss auf den Stoffwechsel und unterstützt den Abbau von Zucker und Fetten, was besonders im Rahmen von Diäten von großer Bedeutung ist. Da Theophyllin in Mate nur in Spuren zu finden ist, fehlt die unerwünschte „Herzwirkung“, so dass Mate anregt ohne aufzuregen. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass die in Mate enthaltenen Polyphenole das Arteriosklerose-Risiko senken. Das ebenfalls enthaltene Flavonoid Rutin beugt sogar der Gefäßalterung vor.

Quelle: Wirths PR