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Irrtümer rund um Allergien: Irrtum 1: Diät während Schwangerschaft und Stillzeit

„In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Mütter zur Allergievorbeugung eine Diät einhalten“. Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig. Es ist tatsächlich auch noch nicht lange her, als man es nicht besser wusste. Inzwischen sind sich alle Experten einig, die sich mit der Allergieentstehung und ihren Einflussfaktoren auseinander gesetzt haben: Weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit ist es sinnvoll, Lebensmittel aus Gründen der Allergievorbeugung wegzulassen. Die Empfehlung muss also lauten: Während Schwangerschaft und Stillzeit ist es wichtig, abwechslungsreich und ausgewogen zu essen. Gleich drei große Vorteile hat diese Empfehlung:

1. Es gibt keine Entbehrungen für die Mutter.
2. Die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen ist für Mutter und Kind gewährleistet.
3. Geringe Mengen von möglichen Allergenen aus der Milch, aus Hühnereiern oder Fisch gelangen über die Nabelschnur oder Muttermilch in den kindlichen Organismus. Das wiederum hat zur Folge, dass sich das kindliche Immunsystem ganz sanft daran gewöhnen kann, ohne darauf allergisch zu reagieren.

Wie man sieht, sind neue Erkenntnisse manchmal mit angenehmen Empfehlungen verbunden. Und die Empfehlungen sind auch wichtig, da in Deutschland inzwischen rund zehn Prozent aller Säuglinge unter einer Neurodermitis leiden, in jeder Schulklasse zwei asthmakranke Kinder zu finden sind und jeder dritte bis vierte Teenager einen Heuschnupfen entwickelt. Was Eltern tun können, um ihr Kind vor Allergien zu schützen, erfahren Interessierte bei der neuen Telefonhotline vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) und dem Präventions- und Informationsnetzwerk Asthma/Allergien (pina) sowie einem Internet-Expertenforum des aid: Telefonhotline – Allergievorbeugung:
01805/052251 Mo.- Fr. von 9:30 bis 12:00 Uhr (12 Cent/Minute).
aid-Internet-Expertenforum – Allergievorbeugung:
www.forum-allergien-vorbeugen.de.

Weitere Informationen: Die Reihe „Irrtümer rund um Allergien“ besteht aus acht Teilen und wird kontinuierlich im aid-PresseInfo wöchentlich fortgeführt.

Quelle: aid

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