Bremer Bier

Bremer Bier ist ein helles, untergäriges Bier mit frischwürzigem oder feinherbem Geschmack, das ausschließlich im Bundesland Bremen hergestellt wird.

Um etwa 1200 wurden in Abrechnungen des Bremer Domkapitels Einkünfte in Zusammenhang mit dem Bierbrauen erwähnt. Der erste Brauer (Lambertus Braxator) wird urkundlich 1229 erwähnt. Schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts war das per Segelschiff exportierte Bremer Bier im gesamten nordeuropäischen Handelsraum ein begehrtes Getränk. Das Bier aus der Hansestadt konnte aufgrund seiner Brauart auch längere Transportwege ohne Qualitätsverlust überstehen. 1874 wurde es auf der Internationalen Landwirtschafts- und Industrieausstellung in Bremen prämiert.

Die Hefe für die Herstellung des Bremer Bieres stammt seit 1896 aus eigener Hefezucht, der Hopfen vorwiegend aus der Bayerischen Hallertau, dem berühmtesten Hopfenanbaugebiet der Welt. Das Wasser wird aus einem 300 Meter tiefen Brunnen in der Rotenburger Rinne gewonnen, der Schmelzwasser von Gletschern der letzten Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren führt. Aufgrund mehrerer undurchlässiger Deckschichten aus Lehm wird dieses einzigartige Wasserreservoir seit Jahrtausenden wirksam vor Umwelteinflüssen geschützt und garantiert damit eine gleich bleibende hohe Brauwasserqualität.

Zusammensetzung: Wasser aus einem 300 Meter tiefen Brunnen in der Rotenburger Rinne, Gerste, Hopfen, Hefe aus eigener Reinzucht

Name der Schutzgemeinschaft:
Bremer Brauer-Sozietät Kapstadtring 10, 22297 Hamburg

Quelle: CMA – Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH

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