Ist Konfitüre „naturrein“, wenn Früchte aus herkömmlichen Anbau unter Verwendung von Pestiziden stammen?

Das Landgericht Köln hat am 31. Mai 2011 in erster Instanz eine Klage des Fruchtverarbeiters Zentis GmbH gegen den österreichischen Konfitürenhersteller Adolf Darbo AG abgewiesen. Zentis hatte im Dezember 2009 eine Klage erhoben, um zu klären, unter welchen Voraussetzungen eine Konfitüre als „naturrein“ bezeichnet werden darf. Konkret ging es dabei um Frage, ob mit dem Begriff „naturrein“ geworben werden dürfe, auch wenn in der Konfitüre Pestizide aus dem herkömmlichen Anbau der Früchte enthalten sind.

Das Landgericht Köln hat die Klage nun abgewiesen. Die noch nicht vorliegenden Entscheidungsgründe sind sorgfältig zu prüfen, um zu beurteilen, inwieweit es nunmehr möglich sein wird, den Begriff „naturrein“ in der Werbung zu verwenden, wenn die Früchte aus dem herkömmlichen Anbau unter Verwendung von Pestiziden stammen.

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Quelle: Zentis

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