Gartenbohnen für die Ernährung fast so wertvoll wie ein kleines Steak

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Hinter der Gartenbohne verbirgt sich eine ganze Reihe verschiedener Hülsenfrüchte, die in unterschiedlichsten Farben und Formen vorkommen. Dabei werden unter dem Begriff Bohne sowohl die Samen als auch die Schote oder Hülse verstanden.

Mit der Entdeckung Amerikas kamen die ersten Gartenbohnen nach Europa. Seitdem bereichert diese Hülsenfrucht mit ihrem hohen Protein- und Ballaststoffgehalt unseren heimischen Speiseplan. An den Proteingehalt der Hülsenfrüchte reicht kein anderes pflanzliches Lebensmittel heran, was sie für die Ernährung besonders wertvoll macht. Da die Gartenbohnen zur Familie der Schmetterlingsblütler gehören, ist sie streng genommen eine Giftpflanze, die nicht roh verzehrt werden darf. Die Giftigkeit beruht auf bestimmten Eiweißverbindungen, die allerdings beim Kochen über 90 Grad Celsius zerfallen und damit unschädlich sind.

Tipps rund um die Bohne:

o Frisch geerntete Gartenbohnen schmecken besonders gut. Achten Sie deshalb auf Bohnen aus Ihrer Region, die keine langen Transportwege hinter sich haben und deshalb besonders frisch sind.
o Im Gemüsefach des Kühlschrankes halten sich frische Bohnen bis zu zwei Tagen.
o Um die Haltbarkeit der frischen Bohnen zu verlängern empfiehlt es sich, diese kurz zu blanchieren und dann weiter kühl zu lagern.
o Gartenbohnen eignen sich hervorragend zum Einfrieren: Dazu die Bohnen waschen, in Stücke schneiden, blanchieren und portionsweise einfrieren.

Lagern sie Bohnen nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten. Sie verströmen das Reifegas Ethylen, das die Bohnen schneller altern lässt und zu braunen Flecken auf der Hülse führen kann.

Wer unter hohen Harnsäurewerten oder Gicht leidet, sollte auf Hülsenfrüchte verzichten, da die enthaltenen Purine im Körper zu Harnsäure abgebaut werden.

Frühlingstopf mit grünen Bohnen

200 g grüne Bohnen, 250 g Karotten, 250 g Kohlrabi, 250 g Blumenkohl, 250 g Lauch, 500 g Kartoffeln, 300 g Rindfleisch, 300 g Schweinefleisch, 3 EL Öl, 0,75 l Fleischbrühe, 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 1 Bund Petersilie, Salz, Pfeffer

Das Gemüse waschen, putzen oder schälen. Kartoffeln und Kohlrabi in Würfel schneiden, Karotten und Lauch in Scheiben schneiden und Bohnen in Stücke schneiden. Den Blumenkohl in Röschen zerlegen und extra beiseite stellen.

Das Fleisch würfeln und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Die Zwiebel währenddessen grob hacken und hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und so lange weiterbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Das Gemüse (ohne den Blumenkohl) und den Pfanneninhalt in den Römertopf geben und mit der Fleischbrühe begießen. Lorbeerblatt hinzufügen und den Deckel aufsetzen, der zuvor unter fließendes Wasser gehalten wurde.

Bei 220 °C ca. 45 Minuten garen lassen, den Blumenkohl untermengen und weitere 45 Minuten garen lassen.

Vor dem Servieren mit fein gehackter Petersilie bestreuen.

Quelle: bbv

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