Beta-Glucan in Hafer senkt Cholesterinspiegel

Täglicher Verzehr von 3 Gramm Hafer-Beta-Glucan hat cholesterinsenkenden Effekt / Gesundheitsbezogene Angabe von EU zugelassen

„Hafer-Beta-Glucan verringert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut“ – diese Aussage ist im Rahmen der EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben jetzt europaweit zugelassen. An die Nutzung sind feste Bedingungen geknüpft: Das mit dieser Angabe ausgelobte Lebensmittel muss pro Verzehrportion mindestens ein Gramm des Ballaststoffs Beta-Glucan enthalten. Das Beta-Glucan muss aus Hafergetreide stammen. Beta-Glucan ist auch in Obst oder Gemüse enthalten, für diese Produkte gilt die Aussage nicht. Der Lebensmittelhersteller muss die Zusatzinformationen geben, dass ein hoher Cholesterinwert zu den Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung gehört und dass sich die positive, das heißt cholesterinsenkende Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von drei Gramm Hafer-Beta-Glucan einstellt.

Beta-Glucan ist ein natürlicher löslicher Ballaststoff, der vor allem in den Randschichten des Haferkorns enthalten ist. Daher sind gerade Hafer-Vollkornprodukte, z. B. Haferflocken, sowie Haferspeisekleie für die Beta-Glucan-Aufnahme wichtig. Alle natürlichen Bestandteile des Korns sind mitverarbeitet: der Mehlkörper im Korninneren, die Randschichten und der Keim. Haferkleie besteht vorrangig aus Randschichten und Keim. Der Ballaststoffanteil in Haferflocken beträgt zehn Prozent, der Anteil in Haferspeisekleie 18 Prozent. Mit diesen altbekannten natürlichen Lebensmitteln kann man also auf ganz natürliche Weise positiv auf den Cholesterinspiegel einwirken. „Wir freuen uns, dass das traditionelle Ernährungswissen über Hafer nun auch durch das wissenschaftliche Gutachten der EFSA und die EU-Verordnung offiziell anerkannt ist“, sagt Ulrich Schumacher, der Vorsitzende der deutschen Hafermühlen.

Bereits mit einem Frühstück aus drei bis vier Esslöffeln Haferflocken mit Milch und Obst und einer Zwischenmahlzeit mit Joghurt, in den zwei Esslöffel Haferkleie – oder alternativ ein Löffel Haferkleie und ein Löffel Haferflocken – eingerührt werden, erreicht der Verbraucher drei Gramm Hafer-Beta-Glucan und kann etwas für einen reduzierten Cholesterinspiegel tun. Weitere Faustregeln machen es leicht, den täglichen Hafer-Beta-Glucan-Verzehr zu berechnen: Ein Esslöffel Haferflocken sind rund zehn Gramm; darin ist ein Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta-Glucan ca. 0,45 Gramm aus. Ein Esslöffel Haferspeisekleie sind rund zehn Gramm; darin sind 1,75 Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta- Glucan ca. 0,81 Gramm aus.

Pressekontakt:

Richeza Reisinger
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Hafer – Die Alleskörner
c/o Getreidenährmittelverband e.V.
Postfach 120662, 10596 Berlin

www.alleskoerner.de

Quelle: Getreidenährmittelverband

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