Delikatesse am Wegesrand: Spitzwegerich bereichert den Speiseplan

Der Spitzwegerich ist nicht nur eine alte Heilpflanze, sondern auch eine Bereicherung für den Speiseplan. In der Küche verfeinert das aromatische Wildkraut Salate, Suppen, Soßen und verschiedenes Gemüse wie Kohl und Spinat. Die jungen Blätter schmecken in der Kräuterquiche, in Gemüsepuffern, im Omelette, klein geschnitten in Quark und Kräuterbutter oder einfach als Belag für das Butterbrot. Spitzwegerich hat ein herbes bis leicht bitteres Aroma, das leicht an Champignons erinnert. Auch die Blütenknospen sind eine Delikatesse und können dem Pesto eine besondere Note geben. Die kleinen Köpfchen lassen sich aber auch ähnlich wie Kapern in Essig mit Kräutern, Knoblauch und Zwiebelringen einlegen.

Die heilenden Eigenschaften des Wildkrauts sind bekannt. Ob als Tee, Saft, Sirup oder Öl – Spitzwegerich hilft unter anderem gegen Erkrankungen der Atemwege und soll entzündungshemmend sowie antibakteriell wirken. Das Öl wird zur Behandlung von Hautunreinheiten eingesetzt.

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) ist in ganz Europa verbreitet und auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern zu finden. Die Pflanze kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden und hat lanzettenförmige Blätter, die rosettenförmig direkt aus dem Boden sprießen. Die Blätter des Spitzwegerichs sammelt man in den Monaten Mai bis August. Wie alle Wildkräuter sollte Spitzwegerich nur dort geerntet werden, wo er unbelastet gewachsen ist – abseits von Straßenverkehr und landwirtschaftlichen Flächen. Am besten werden frisch geerntete Kräuter noch am selben Tag verarbeitet und verzehrt.

Quelle: www.aid.de

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