Hafer im Alter: Flockenvielfalt für den Genuss

Obwohl ältere Menschen Haferflocken seit ihrer Kindheit kennen, scheinen viele sie im Alter zu meiden. Sie meinen bisweilen, dass Haferflocken  – z. B. aufgrund der Körnigkeit – schwer zu essen und – aufgrund des Ballaststoffgehalts – schwer zu verdauen seien. Dieser Eindruck lässt jedoch die Vielfalt an Haferflocken unberücksichtigt!

Auch im Alter sind die Ballaststoffzufuhr und somit der Verzehr von Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse besonders wichtig! Haferflocken in ihrer Vielfalt können die ausgeglichene Ballaststoffbilanz positiv unterstützen! Es gibt sie in drei unterschiedlichen Darreichungsformen:

Die kernigen Haferflocken haben, wie der Name schon sagt, einen kernigen Charakter, sie müssen tatsächlich etwas stärker gekaut werden, und hier muss der Darm auch etwas stärker arbeiten. Für ältere Menschen ohne Schwierigkeiten beim Kauen und bei der Verdauung ist diese Variante durchaus zu empfehlen!

Zarte Haferflocken machen es hier leichter. Werden sie länger in Milch eingeweicht, wird die Konsistenz weicher und cremiger und die Verdaulichkeit erleichtert.

Denjenigen, die nichts Körniges zu sich nehmen können, seien lösliche Haferflocken ans Herz gelegt. Sie lösen sich in Flüssigkeit vollständig auf und können neben dem Einsatz in Milch auch in Backwaren, Suppen oder Klößchen verwendet werden.

Alle drei Haferflockenvarianten sind in jedem Supermarkt erhältlich.
Auch Hafermehl ist ein Vollkornprodukt, das in Backwaren, Gebäck sowie in warmen Gerichten eingesetzt werden kann.

Rezept für Haferklößchen mit frischen Kräutern und begleitet von Gemüse

Zutaten

50 g Butter
80 g feines Hafermehl oder lösliche Haferflocken
2 Eier
Muskat
Kräutersalz
Frische Kräuter der Jahreszeit, sehr gut auch Wildkräuter
½ l Gemüsebrühe
Gemüsebeilage nach Belieben: Erbsen und Karotten, Blumenkohl o. a.

Zubereitung

Butter schmelzen lassen. Hafermehl, Eier, Muskat, Kräutersalz und Kräuter dazugeben. Unter Rühren erhitzen und abkühlen lassen. Mit einem Teelöffel kleine Klößchen formen und in heißer (nicht kochender) Brühe gar ziehen lassen.

Quelle: Getreidenährmittelverband

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