Chicorée, ein Salat für den Winter

chicoree
Chicorée, lecker als Salat und Gemüse!
© w.r.wagner-pixelio.de

Chicorée wird in Deutschland vor allem als Salat verzehrt, während er in anderen Ländern gern als Gemüse zubereitet wird. Heimischer Chicorée wird vor allem im Knoblauchsland angebaut und ist in der kalten Jahreszeit im Handel erhältlich.

Botanisch gesehen handelt es sich um die Triebe der Zichorienwurzel. Ein belgischer Gärtner entdeckte sie vor über 160 Jahren.

Im Dunkeln getriebene Wurzeln haben zartgelbe Blätter und ein leicht bitteres, nussiges Aroma. Jedoch schon nach kurzer Zeit im Hellen, bilden sich der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll und der sekundäre Pflanzenstoff Intybin aus, der den Bittergeschmack verursacht.

Dieser Bitterstoff ist für die Gesundheit positiv. Er regt die Magen- und Gallensaftsekretion an und liefert dazu noch Ballaststoffe, die auf diese Weise verdauungsfördernd wirken – ein alkoholfreier und bekömmlicher Magenbitter.

Zudem ist Chicorée sehr vitamin- und mineralstoffreich und deshalb als Wintergemüse sehr gesund. Besonders reich ist Chicorée an Vitamin A, B1, B2 und C sowie an Betacarotin und Folsäure. Außerdem enthält er die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium sowie Phosphor.

Tipps rund um den Chicoree-Genuss

o Kaufen sie nur feste Köpfe mit hellgelben Spitzen; grüne Spitzen deuten auf zu viel bitteres Intybin hin.
o Lagern Sie den Chicorée in ein feuchtes Tuch eingeschlagen dunkel im Kühlschrank; so bleibt der Salat circa eine Woche knackig und frisch.
o Behandeln Sie den Chicorée sehr vorsichtig, um braune Verfärbungen an den Druckstellen zu vermeiden.
o Moderne Züchtungen enthalten i. d. R. wenig Bitterstoffe; wem diese immer noch zu bitter sind, kann den Geschmack durch etwas Zucker im Kochwasser oder durch kurzes Einlegen in Milch abmildern.
o Zum bitterherben Geschmack des Chicorée passen süßherbe Früchte wie Orangen.

Als Rezept empfehlen die Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes „Chicorée mit Knoblauchmayonnaise“ aus dem Landfrauenkochbuch „Echt gut“. Das Rezept stammt aus Mittelfranken und finden Sie hier:
http://www.bayerischerbauernverband.de/mediaarchiv/grab_pic_chris.php?id=566190

Quelle: BBV

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