FRoSTA legt die Herkunft sämtlicher Zutaten offen

Verbraucherwunsch nach mehr Transparenz wird entsprochen. Schwieriges Jahr 2012.

Die Tiefkühlmarke FRoSTA führt einen „Zutatentracker“ ein, mit dem die Verbraucher sich im Internet über das Herkunftsland jeder einzelnen Zutat eines FRoSTA Gerichtes informieren können. Wer ein „Smartphone“ besitzt, kann diese Information schon im Supermarkt abrufen.

„Die Verbraucher möchten wissen, was sie essen und auch wo es herkommt. Der Zutatentracker ist die logische Weiterentwicklung des FRoSTA Reinheitsgebotes“, sagte Hinnerk Ehlers, Vorstand Marke, am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz der FRoSTA AG in Bremerhaven.

Vor genau zehn Jahren führte FRoSTA ein Reinheitsgebot ein und verzichtet seitdem in allen FRoSTA Produkten auf sämtliche Zusatzstoffe und deklariert alle Zutaten zu 100 % auf der Verpackung. Mit dem Zutatentracker geht FRoSTA jetzt einen entscheidenden Schritt weiter und erfüllt die Forderungen vieler Verbraucherverbände nach mehr Transparenz bezüglich der Herkunftsländer der Zutaten. FRoSTA verwendet in seinen Gerichten 147 verschiedene Zutaten.

Das Jahr 2012 der FRoSTA AG war geprägt von einem harten Preiswettbewerb im Markt für Tiefkühlkost. Der Gesamtumsatz der FRoSTA AG ist um1,3 % auf 380 Mio. EUR (Vorjahr 385 Mio. EUR) gesunken.

Der Umsatzrückgang betrifft hauptsächlich das Geschäft mit Kundenmarken in Deutschland. Demgegenüber konnte die Marke FRoSTA gegen den Markttrend wachsen und die Marktführerschaft im Bereich Komplettmenüs klar behaupten. Der Gewinn vor Steuern folgte der Umsatzentwicklungund blieb mit 8,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 12,3 Mio. EUR.

Das Ergebnis liegt in den ersten Monaten des Jahres 2013 wieder über dem Vorjahr bei etwa konstantem Umsatz.


Im Einzelnen wird über den Geschäftsverlauf wie folgt berichtet

Marke FRoSTA

Im Wettbewerb um die Verbrauchergunst hat sich die Marke FRoSTA in Deutschland besser als der Gesamtmarkt entwickelt (Quelle: Nielsen 2012). Im Marktsegment TK-Komplettmenüs konnte FRoSTA den Umsatz um 5 % steigern und die Marktführerschaft mit einem Marktanteil von 30 % klar behaupten (Quelle: Nielsen 2012, LEH+DM o. Aldi , Lidl, Norma). Der Umsatz der neuentwickelten Gemüse-Rangewuchs um sehr erfreuliche 10 % (Quelle: Nielsen 2012, LEH+DM o. Aldi, Lidl, Norma). Besonders hervorzuheben ist die stark gestiegene Verbrauchernachfrage für die FRoSTA Gemüse Pfannen, welche zu einem Umsatzanstieg von + 23 % (Quelle: Nielsen 2012, LEH+DM o. Aldi, Lidl, Norma) führte. Im Dezember 2012 wurde FRoSTA zu Deutschlands nachhaltigster Marke 2012 gewählt. Dies ist eine erfreuliche Wertschätzung für das FRoSTA Reinheitsgebot, welches im Jahr 2013 sein 10-jähriges Jubiläum feiert und noch heute einzigartig im deutschen TK-Markt ist.

Ausland

Der Auslandsumsatz der FRoSTA AG stieg um 6 % von 151 Mio. EUR im Vorjahr auf 160 Mio. EUR. Insgesamt werden jetzt über 40 % des Umsatzes der FRoSTA AG im europäischen Ausland erzielt.

Kundeneigenmarken

Der Umsatz mit Kundeneigenmarken war mit insgesamt 245 Mio. EUR um 1 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Dies ist im Wesentlichen dem harten Wettbewerb in Deutschland geschuldet, der sich durch den Eintritt eines weiteren Mitbewerbers noch verstärkt hat. Zusammen mit der hohen Konzentration auf der Nachfrageseite führte dies zu Preisen, die die FRoSTA AG nicht in allen Fällen akzeptieren konnte.Dies erklärt die Umsatzverluste und im Wesentlichen auch den Ergebnisrückgang.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Mit einem Konzerngewinn vor Steuern in Höhe von 8,3Mio. EUR wurde das Vorjahresergebnis (12,3 Mio. EUR) deutlich unterschritten. Entsprechend dem Umsatzrückgang reduzierte sich auch der Rohertrag um 1,3 %, d.h. von 140,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 138,7 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die relative Rohertragsmarge blieb mit 36,5 % konstant.

Die Aufwandspositionen konnten diesen Rückgang nicht kompensieren. So ist der Personalaufwand trotz rückläufiger Anzahl der Mitarbeiter um 1 Mio. EUR angestiegen. Dies liegt in Abfindungen in gleicher Höhe im Zusammenhang mit der Freistellung von Mitarbeitern begründet. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich erhöht, da Frachten und Kühlhausmieten aufgrund von höheren Energiekosten angestiegen sind. Die Zinsen konnten durch niedrigere Bankschulden und niedrigere Zinssätze um knapp 1 Mio. EUR reduziert werden.

Die Eigenkapitalquote der FRoSTA AG beträgt jetzt im Konzern 48,7 % (Vorjahr 47,4 %). Dies liegt an der Erhöhung des Eigenkapitals um 3 Mio. EUR aus einbehaltenen Gewinnen bei einer konstanten Bilanzsumme von 222 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten somit von 55 Mio. EUR im Jahr 2011 auf jetzt 50 Mio. EUR weiter reduziert werden. FRoSTA verfügt damit über eine sehr gesunde Finanzstruktur.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, wie im Vorjahr aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 0,75 EUR/Aktie auszuschütten und den verbleibenden Betrag den Rücklagen zuzuführen.

Die Investitionen lagen mit 7,8 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau und unter den Abschreibungen. Sie konnten vollständig aus dem Cashflow finanziert werden.

Mitarbeiter

Die FRoSTA AG hat im Jahresdurchschnitt 1.504 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 1.528), davon 480 im europäischen Ausland (Vorjahr 453).

Ausblick

In den ersten 10 Wochen des Jahres 2013 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Das Ergebnis in den ersten zwei Monaten liegt über dem Vorjahr. Die Wettbewerbssituation bleibt jedoch weiterhin angespannt.

Bremerhaven, 22. März 2013
Der Vorstand

Der Jahresabschluss steht ab 26. März 2013 auf der Internetseite der Gesellschaft www.frosta-ag.com zur Verfügung.

Kontakt:
FRoSTA AG
Finanzen: Birgit Renken, 0471/ 9736 403
Marke FRoSTA: Dörte Grotheer, 040/ 85 41 40 60
www.frosta.de

Quelle: FRoSTA AG

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Hinweis Copyright
Medienkontakte dieser Meldung: 1401 + 188 Follower auf Twitter