SAVE FOOD – Zahl des Monats Januar

isf1200_ak01_cmyk01.inddErläuterung Themendienst:

Der Themendienst SAVE FOOD – Zahl des Monats informiert Sie regelmäßig über aktuelle Daten und Inhalte zu den Themen Nahrungsmittelverlust und Nahrungsmittel-verschwendung. Dabei widmet sich jede Ausgabe einem ausgewählten Schwerpunkt. Diesen Service liefert Ihnen die Initiative SAVE FOOD.

 

SAVE FOOD – Zahl des Monats Januar

40 Prozent aller produzierten Nahrungsmittel in den weniger entwickelten Ländern verderben pro Tag, bevor sie die Verbraucher erreichen.1 Das ist etwas weniger als die Hälfte aller dort verfügbaren Nahrungsmittel – mit den entsprechenden Konsequenzen für die darauf verwendeten und ebenfalls knappen Ressourcen wie Boden, Wasser und Energie. Auch diese „Investitionen“ sind damit unwiederbringlich verloren.

Die hohen Verluste verschärfen die Nahrungsmittelversorgung gerade dort zusätzlich, wo sie ohnehin schon knapp sind, und treiben den Bedarf an Wasser und Energie unnötig in die Höhe. Insbesondere gilt das für Fleisch, da dessen Produktion ein Vielfaches an den erwähnten Ressourcen verbraucht als etwa pflanzliche Nahrungsmittel. So beansprucht die Produktion eines 250g-Steaks umgerechnet eine Ackerfläche von sieben Quadratmetern.2

„Die Rolle der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen und anderer aus dem politischen Bereich ist sicherlich zentral, aber die Lösungen für dieses Problem müssen aus der Privatwirtschaft kommen. Sie ist die treibende Kraft für Konsumenten, den Handel und auch Kleinbauern“, erklärte Daniel Gustafson, Deputy Director-General bei der FAO, im Dezember auf dem ersten SAVE FOOD Partner-Event vor den 150 Teilnehmern aus aller Welt in Rom.

Die Tatsache, dass einer von acht Menschen weltweit unter Hunger leidet,3 macht die hohe Verlustquote von Nahrungsmitteln besonders dramatisch. Hauptursache dafür, dass gerade in den Entwicklungsländern so viele Nahrungsmittel verderben, sind unzureichende Ernte-, Transport- und Lagerungsmethoden bzw. -kapazitäten. Dringend gefragt sind daher Methoden und Technologien zur Optimierung der Infrastruktur in den betroffenen Regionen sowie der Einsatz von geeigneten Transport- und Verpackungsmöglichkeiten.

Diese Problematik, wie auch das Thema Nahrungsmittelverschwendung in Industrienationen, wird vom 7. bis zum 8. Mai auf dem zweiten internationalen SAVE FOOD Kongress in Düsseldorf aufgegriffen. Dabei bietet die interpack als globale Leitmesse für die Verpackungsbranche und die verwandte Prozessindustrie die ideale Plattform, um die entsprechenden Branchenkenner aus Unternehmen und Verbänden zusammenzubringen.

1) www.fao.org/docrep/014/mb060e/mb060e00.pdf

2) „Taste the Waste“, Valentin Thurn and Nina von Radowitz, 2011

3) State of Food Insecurity in the World, FAO, 2012

 

Über SAVE FOOD:

Die Initiative SAVE FOOD ist eine Kooperation der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, und der Messe Düsseldorf GmbH gegen weltweite Nahrungsmittelverluste und -verschwendung. Seit Anfang 2013 unterstützt auch das Weltumweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, die Initiative. SAVE FOOD will die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Forschung miteinander vernetzen, den Dialog anregen und helfen, Lösungen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu erarbeiten. Ziel ist es außerdem, eigene SAVE FOOD-Projekte mit Unterstützung der Industrie zu initiieren und zu fördern. SAVE FOOD startete im Mai 2011 mit einem internationalen Kongress und einer Ausstellung im Rahmen der Weltleitmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie, interpack. Zur interpack 2014 treffen sich am 7. und 8. Mai erneut Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Düsseldorf, um das Thema Nahrungsmittellverschwendung und -verluste zu diskutieren. Mehr Informationen unter www.save-food.org.

 

 

Kontakt

 

SAVE FOOD Pressebüro

Jan Leder

PR and Media Relations

Grayling Deutschland GmbH

Rather Str. 49 D

D – 40476 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 – 964 85-41

Fax: +49 (0)211 – 964 85-45

JL@save-food.org

 

Pressereferat interpack 2014

Sebastian Pflügge

Cathrin Imkampe (Assistenz)

Messe Düsseldorf GmbH

Messeplatz

40474 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 211/4560-464/-589

Fax: +49 (0) 211/4560-8548

Email: PflueggeS@messe-duesseldorf.de,

ImkampeC@messe-duesseldorf.de

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