Schwermetalle und toxische Spurenelemente – Bilanz 2013

Von den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämtern Baden-Württembergs werden chemische Elemente in einer breiten Palette von Lebensmitteln, Kosmetika, Bedarfsgegenständen und Arzneimitteln untersucht. Die Ergebnisse aus dem Jahr 2013 zeigen interessante Entwicklungen und auch bekannte Problemfelder auf. Die Gehalte verschiedenster toxischer Elemente und die Gehalte an Spurenelementen wurden risikoorientiert überprüft. Bei insgesamt rund 5.800 Proben wurden mehr als 52.000 Elementbestimmungen durchgeführt. Das Analysenspektrum umfasste 33 Elemente und Elementverbindungen („Spezies“). Darunter sind bekannte Vertreter der Schwermetalle, wie beispielsweise Quecksilber und Blei. Auch für den menschlichen Organismus essentielle Elemente, wie Magnesium und Eisen, werden regelmäßig mittels moderner Probenvorbereitungs- und Messtechniken analysiert. Je nach Anforderung an die Produkte und deren Zusammensetzung werden in Projekten und Probenserien beispielsweise bestimmte Produkte oder chemische Elemente, wie z.B. Nickel unter die Lupe genommen.

Rechtliche Situation

Die rechtlichen Vorgaben für die Bewertung von Elementgehalten sind so vielfältig wie die Proben, die in den Laboren zur Untersuchung vorgelegt werden. Die typischen Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber sind toxisch und gelangen auf verschiedenen Eintragspfaden über die Umwelt, und beispielsweise über Futtermittel oder Böden, in die Lebensmittel. Hier regelt die EU-Kontaminanten-Höchstgehalteverordnung (VO (EG) Nr. 1881/2006), die in der europäischen Union für Lebensmittel zulässigen Höchstgehalte unter anderem für diese drei Elemente. Bei anderen Elementen und speziell geregelten Lebensmitteln, wie Mineral- und Tafelwasser, Zusatzstoffen oder auch bei Bedarfsgegenständen, bestehen weitere Regelungen, die im Blickfeld der Überwachung behalten werden und deren Einhaltung kontrolliert wird.

Untersuchungsergebnisse 2013

Graphitrohr-AASAufgrund der großen Zahl an verschiedenen Elementgehalten und Produkten, die im Jahr 2013 untersucht wurden, kann die langjährige Tendenz, dass nur wenige Proben mit Überschreitungen von Höchstgehalten für toxische chemische Elemente aufgefallen sind, wieder bestätigt werden.

Es gibt allerdings einige auffällige Proben und auch risikobehaftete Produktgruppen. Beispielhaft werden nachfolgend Überschreitungen von Höchstgehalten, sowie Untersuchungsschwerpunkte vorgestellt.

Vollständiges Dokument

Quelle: CVUA Karlsruhe

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