Wer weiß noch, was Rauke für ein Gewächs ist?

Rauke ist eine uralte Kulturpflanze aus dem Mittelmeerraum und war lange Zeit im deutschsprachlichen Raum unter diesem Namen bekannt. Heute ist die Rauke mit ihrem italienischen Namen Rucola wieder populär. Anfangs war das Gewächs sehr bitter und wurde lediglich als Würzzutat verwendet. Die neueren Züchtungen sind durch den hohen Gehalt an Senfölen angenehm scharf und aromatisch. Meist werden die Blätter gegessen. Diese sollen bakterientötend wirken und die Abwehrkräfte steigern. „Außerdem können die Samen der Pflanze wie Senfkörner verwendet werden“, ergänzt Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Rucola wird schnell welk. Er sollte deshalb maximal zwei Tage in einem feuchten Tuch eingeschlagen im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Wichtig ist, die Blätter nicht ins Wasser zu stellen, denn das entzieht ihnen die wasserlöslichen Stoffe. Gelb verfärbte Blätter sollte man immer aussortieren. Beim Erhitzen verflüchtigen sich die wertvollen Senföle und das Aroma. Roh gehackter Rucola lässt sich gut auf fertige Speisen wie Pasta, Pizza oder Risotto streuen.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

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