Wissenswertes zu Süßstoffen

suessstoffeSüßstoffe werden als Tafelsüßen in Form von Tabletten, Flüssig-Süßstoff oder als Streusüße angeboten. Sie werden darüber hinaus in einer breiten Palette von Fertigprodukten verwendet.

1. Welche Süßstoffe gibt es?

Zur Zeit sind in der Europäischen Union elf Süßstoffe zugelassen:

Acesulfam-K
Advantam
Aspartam
Aspartam-Acesulfam-Salz
Cyclamat
Neohesperidin DC
Neotam
Saccharin
Steviolglycoside
Sucralose
Thaumatin

2. Was unterscheidet Süßstoffe von anderen Süßungsmitteln?

Süßstoffe unterscheiden sich erheblich von anderen Süßungsmitteln wie Zucker und Zuckeraustauschstoffen:

Süßstoffe sind kalorienfrei

Süßstoffe werden – mit der Ausnahme von Aspartam, Aspartam-Acesulfam-Salz, Neohesperidin DC und Thaumatin – vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert wieder ausgeschieden. Sie sind kalorienfrei. Aspartam und Thaumatin werden wie Proteine abgebaut und liefern pro Gramm ca. vier Kilokalorien. Die hohe Süßkraft und die dadurch sehr geringen Einsatzmengen sorgen dafür, dass auch diese Süßstoffe als kalorienfrei gelten.

Süßkraft

Die Süßkraft von Süßstoffen ist um ein Vielfaches höher als die von Zucker. So ist Saccharin um das 450-fache und Aspartam-Acesulfam-Salz um das 350-fache süßer als Haushaltszucker, Aspartam und Acesulfam-K verfügen über eine rund 200-fach höhere Süßkraft und Cyclamat über die 35-fache. Neohesperidin DC ist in praxisüblichen Konzentrationen etwa 400- bis 600-mal süßer. Die Süßkraft von Sucralose ist etwa 600-mal höher und die von Thaumatin etwa 2.000- bis 3.000-mal. Aufgrund ihrer hohen Süßkraft braucht man bei Süßstoffen nur ganz geringe Mengen.

Vollständiges Dokument

Quelle: Süßstoff Verband e.V.

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