Zarter Chinakohl: bekömmlich und kalorienarm

Chinakohl ist im Vergleich zu anderen Kohlsorten zarter im Geschmack und leicht bekömmlich. Das Gemüse lässt sich roh als Salat verwenden und mit Äpfeln, Tomaten, Gurken, geriebenen Möhren und frischen Kräutern kombinieren. Dazu passt ein leichtes Joghurtdressing. Chinakohl schmeckt aber auch in Suppen, Eintöpfen, gefüllt mit Meeresfrüchten und gegart aus dem Wok. In einer asiatischen Kokossuppe harmoniert er zu Shiitake-Pilzen, frischem Ingwer und Zitronenkraut. Für das sauerkrautähnliche Kimchi aus Korea wird der Kohl in eine säuerlich-scharfe Marinade mit Knoblauch, Ingwer und Chili eingelegt.

Chinakohl ist arm an Kalorien (12 kcal pro 100 g), aber reich an Kalium, Kalzium, Folsäure, Vitamin A und C sowie wertvollen Senfglykosiden. Vor der Zubereitung werden lediglich eventuell welke Außenblätter entfernt und der Kohl im Ganzen gewaschen. Anschließend etwas trockenschütteln, halbieren und in Streifen schneiden. Der Strunk kann mitverwendet werden.

Der Chinakohl ( Brassica rapa L. ssp. pekinensis ) gehört zur Familie der Kreuzblütler. Wie der Name schon sagt, kommt er ursprünglich aus China und ist erst im letzten Jahrhundert über Amerika nach Europa gelangt. Vermutlich ist die Pflanze, die auch Blätterkohl oder Pekingkohl genannt wird, eine Kreuzung aus Pak-Choi (chinesischer Senfkohl) und der Speiserübe. Seine gewellten Blätter bilden einen lockeren, kegelförmigen Kopf. Die Außenblätter sind je nach Sorte gelb bis grün, die Innenblätter goldgelb gefärbt.

Beim Einkauf sollten Feinschmecker geschlossene Köpfe mit einer hellen, frischen Schnittfläche und knackigen Blatträndern bevorzugen. Im Gemüsefach bleibt Chinakohl einige Tage frisch, wenn man den angeschnittenen Kopf in Folie verpackt.

Quelle: www.aid.de

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