Kesse Käsemädchen bringen köstlichen Käse

Eefje (l) u Shauny (r) bringen den Käseprimeur Beemster Graskaas nach Berlin Quelle Meike Wirsel-Beemster bitte nennenKaasmeisjes im Frühlingsfieber bringen Käseprimeur Beemster Graskaas zum Reichstag Quelle Meike Wirsel Beemster bitte nennenJan Roelofs Beemster NL Botschafterin Monique van Daalen Quelle Meike Wirsel-Beemster

  • Holländischer Käseprimeur per Rad nach Berlin
  • Brandenburger Tor – Reichstag – niederländische Botschaft
  • Überreicht an Botschafterin der Niederlande

 

 

Berlin / Beemster, 7. Mai 2015 // Frühling, Meisjes, Fahrräder, Tulpen und Käse – Holland grüßt Berlin. Fröhlich klingelnd brachten am heutigen Donnerstag, 7. Mai 2015, Kaily, Suzanne, Debbie, Eefje, Shauny und Kaley, sechs echte, holländische Käsemädchen, auf gelben Fahrrädern den ersten Käse des Jahres aus der frischen Frühlingsmilch Nordhollands, den Beemster Graskaas, nach Berlin. Da gab es vor dem Brandenburger Tor einen rundherum leckeren Anblick. Denn gerade die ersten Lebensmittel einer Saison sind immer etwas Besonderes, sie sind noch ganz frisch und zeugen von der Qualität des kommenden Jahrgangs – so wie der Beaujolais-Primeur oder der erste neue Matjes-Hering. Heute brachten Frau Antjes Schwestern also symbolisch den ersten Käse des Jahres aus Nordholland nach Deutschland. Dieses Jahr kam er zum Brandenburger Tor nach Berlin, letztes Jahr eröffneten die langhaarigen Meiden die Käse-Frühlingssaison am Kölner Dom. Destination der Kurierinnen im Spitzenhäubchen war die niederländische Botschaft, wo die Botschafterin des Königreichs der Niederlande, Monique van Daalen, den Erstlingskäse 2015 persönlich entgegennahm.

 

Vor dem Reichstag reges Interesse der Politik

Die kleine nordholländische Käserei wollte mit ihrer Rundfahrt durch die Hauptstadt nicht nur den frischen Frühlingskäse zeigen, sondern gleichzeitig auf die Bedeutung von Tierwohl in der heutigen Milchwirtschaft und auf eine nachhaltige Nahrungsmittelerzeugung aufmerksam machen. Auf reges Interesse stieß die Thematik dann auch bei den Mitgliedern des Ausschusses Landwirtschaft und Ernährung des Bundestages. Vertreter von gleich vier verschiedenen Fraktionen gaben sich ein Stelldichein zum Gespräch vor dem Reichstag, um sich eingehend über die nachhaltige Vorgehensweise der kleinen Käserei zu informieren. Alois Gerig (CDU), Ausschuss-Vorsitzender und selbst Bauer, unterstrich die seiner Meinung nach zentrale Bedeutung von Tierwohl in der modernen Milchwirtschaft. Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/Die Grünen), stv. Ausschuss-Vorsitzender und Bio-Bauer, forderte „Man braucht ein ehrliches Produkt.“ und sprach sich positiv über die rücksichtsvolle, transparente Vorgehensweise der Traditionskäserei aus. Einhellig war der Tonus der anwesenden Politiker, dass faire Milchpreise für die Bauern eine zentrale Bedeutung hätten und die Käserei mit ihrer Weidegangpolitik vorbildhaft sei. Jan Roelofs, Exportleiter der Käserei, erläuterte das Vorgehen in Bezug auf jedes einzelne dieser Themen, welche um Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms namens „Caring Dairy“ auf den Bauernhöfen umfassend berücksichtigt werden. Angesprochen wurde ebenfalls die neue Käserei-Produktionsstätte aus Glas und Holz, welche bis 2020 klimaneutral laufen soll, und die erst letzten November von Königin Máxima eröffnet wurde.

 

Über den Käse-Primeur Beemster Graskaas

Er kommt symbolisch als erster Käse der diesjährigen holländischen Weidesaison nach Deutschland: Wenn die Kühe im Frühling erstmals wieder auf die Weiden Nord-Hollands gehen und dort frisches Frühlingsgras fressen, geben sie eine besondere Milch. Diese frische Weidemilch wird zu einem sehr jungen Schnittkäse verarbeitet. Nach vier Wochen Reifung entwickelt er einen ausgesprochen cremigen, dabei leicht frischen Geschmack. Seine Farbe ist zartgelb. Wegen seiner begrenzten Erzeugungsperiode wird er nur 4 Wochen lang geliefert.

 

Zusammenfassung:

Sechs holländische Käsemädchen im Frühlingsfieber brachten am Donnerstag, 7.5.2015, den Beemster Graskaas, den ersten Käse des Frühlings aus der Weidemilch Nordhollands, symbolisch nach Berlin. Stopps für den Käseprimeur waren das Brandenburger Tor, der Reichstag sowie die niederländische Botschaft. Die Botschafterin des Königreichs der Niederlande, Monique van Daalen, erhielt den Käseprimeur 2015 überreicht. Auf reges Interesse stieß die Hintergrundthematik der Käserei, Tierwohl und nachhaltige Lebensmittelerzeugung, bei Mitgliedern des Bundestages, denn gleich vier Fraktionen entsandten ihre Vertreter zum Gespräch vor Ort.

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