Am Johannitag endet die Saison für Spargel und Rhabarber

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Foto: Sabine Weis

Nur noch bis zum 24. Juni, dem so genannten „Spargelsilvester“ werden Spargel und Rhabarber geerntet. Wer also noch nicht genug vom zarten Spargel und säuerlichen Rhabarber hat, sollte jetzt unbedingt noch einmal zugreifen.

Danach benötigen die Pflanzen eine Ruhephase, in der sie Laub bilden können. Durch Photosynthese werden Reservestoffe gebildet, die dann im Herbst mit Einziehen des Laubes in die Wurzeln eingelagert werden. Dieser Vorgang ist sehr wichtig, denn nur, wenn genügend Reservestoffe eingelagert werden, können die Spargel- und Rhabarberpflanzen im kommenden Frühjahr wieder kräftig austreiben.

Wer Spargel und Rhabarber auch nach Saisonende genießen möchte, kann beide Stängelgemüse übrigens auch problemlos einfrieren. Dazu werden die Stängel gewaschen, geschält, eventuell in kleine Stücke geschnitten und in Beutel verpackt. Eingefrorenen Spargel sollte man allerdings nicht auftauen lassen, sondern direkt ins heiße Wasser geben. So bleiben Vitamine erhalten und der Spargel bleibt bissfest und aromatisch. Auch Rhabarber sollte nur gefroren weiterverarbeitet werden.

Quelle: Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer

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