Tomatenverzehr bleibt mit 25 Kilogramm konstant

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Ochsenkerz-Tomaten © BLE

Ob Tomatensaft, -mark oder in getrockneter Form: Mit 16,4 Kilogramm pro Kopf liegt der Verzehr verarbeiteter Tomaten bei rund 66 Prozent. Bei Frischware sind Fleischtomaten wieder mehr gefragt.

Tomaten sind wie in den Vorjahren das beliebteste Gemüse in Deutschland. Nach vorläufigen Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verzehrten die Deutschen sowohl im Wirtschaftsjahr 2012/13 als auch 2013/14 pro Kopf 24,9 Kilogramm frische und verarbeitete Tomaten. Der Pro Kopf-Verbrauch setzte sich 2013/14 aus 8,5 Kilogramm Frischware (34 Prozent) und 16,4 Kilogramm Verarbeitungserzeugnissen (66 Prozent) zusammen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum rund 1,7 Millionen Tonnen verarbeitete Erzeugnisse (getrocknete Tomaten, Tomatenmark, Tomatensaft) eingeführt, davon entfielen 1,3 Millionen Tonnen auf Tomatenmark.

Rund 645.000 Tonnen Tomaten aus EU-Ländern importiert

Um den Inlandsbedarf abzudecken, wurden nach vorläufigen Angaben im Kalenderjahr 2014 rund 701.000 Tonnen Tomaten nach Deutschland eingeführt. Das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Davon kamen 92 Prozent aus EU-Mitgliedstaaten. Allen voran aus den Niederlanden mit mehr als 390.000 Tonnen und aus Spanien mit rund 164.000 Tonnen. Hauptlieferland außerhalb der EU war Marokko mit nahezu 50.000 Tonnen und damit einem Anteil von mehr als 87 Prozent an den Lieferungen aus Drittländern. Bis zum vorliegen der endgültigen Außenhandelsdaten können sich die Werte noch ändern. Die Zahlen beruhen auf der Außenhandelsstatistik vom Februar 2015.

Vom Strauch in den Mund: Naschware bei Kindern beliebt

„Seit einigen Jahren wird die Fleischtomate wiederentdeckt. Ihre großen, süßen und geschmackvollen Früchte eignen sich für Salat oder als Brotbelag, vor allem aber für selbstgemachte Suppen und Soßen. Die „Berner Rose“, das „Italienische Ochsenherz“ oder „Olena Ukraina“ sind nur drei aus geschätzten 15.000 Sorten“, erklärt Bio-Landwirt Christian Herb den Trend. Er kultiviert in seiner Bio-Gärtnerei im Allgäu alte Tomaten-, Chili-, Zucchini- und Kohlsorten. „Bei Kindern sind derzeit besonders die ein bis zwei Gramm schweren Johannisbeertomaten zum Naschen beliebt“, so Herb weiter.

Pressekontakt:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Deichmanns Aue 29
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Service-Nummer 0228 6845-3080 (zum Ortstarif)
presse@ble.de

Quelle: BLE

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