Wann sollten Beeren „vorgefroren“ werden?

Zu viel geerntetes Beerenobst wie Stachelbeeren oder Johannisbeeren lässt sich einfrieren, um es später zu verwenden. Möchte man damit Kuchen belegen oder Süßspeisen dekorieren, sollten Form und Geschmack der Früchte möglichst gut erhalten bleiben. „Dafür werden die Beeren am besten einzeln auf einem Tablett etwa vier Stunden vorgefroren“, rät Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Erst dann kommen sie portionsweise in Beutel oder Gefrierdosen verpackt in die Tiefkühltruhe oder den Gefrierschrank. So klumpen die einzelnen Stücke nicht zusammen.

Nach dem Auftauen wird Beerenobst nicht so matschig, wenn man es vor dem Einfrieren mit etwas Zucker mischt. Es ist bis zu 12 Monate tiefgefroren haltbar. Wer die Behältnisse mit Beerenart und Einfrierdatum beschriftet, behält leichter den Überblick und vermeidet zu lange Lagerzeiten.

Die Früchte vorzugefrieren ist nicht nötig, wenn diese für Konfitüre, Fruchtsoßen oder Eis gedacht sind. Hier reicht es aus, die Beeren mit dem Mixer oder einem Pürierstab zu zerkleinern und portionsweise einzufrieren.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

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