Wie tief können wir sinken? Eine Minute aus dem tier- und menschenverachtenden System der Tierproduktion

Berlin, 17.08.2015: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) veröffentlicht ein kurzes Video, das auf besonders eindrucksvolle Weise den respektlosen Umgang mit unseren sogenannten Nutztieren aufzeigt. Die Verrohung der Angestellten in der Tierproduktion ist eine zwangsläufige Folge dieses komplett tier- und menschenverachtenden Systems.

Kranke, verstümmelte, zu tausenden in enge Ställe eingesperrte Tiere, Qualzucht auf unnatürlichen Fleischansatz, hohe Legeleistung und Milchproduktion, keine Möglichkeit zur Ausbildung funktionierender Sozialbeziehungen und artgemäßer Verhaltensweisen, Trennung von Mutter und Kind direkt nach der Geburt und ein brutaler Tod nach einem äußerst kurzem Leben – so sieht die moderne Landwirtschaft aus. Aber nicht nur für die betroffenen Tiere bedeuten diese Bedingungen unvorstellbare Qualen. Mit der Tierproduktion verurteilt unsere Gesellschaft auch einzelne Menschen zu einem schmutzigen Arbeitsleben voller Brutalität und Entwürdigung. Verrohung ist da eine zwangsläufige Folge. Die Profiteure und Antreiber dieses komplett tier- und menschenverachtenden Systems sind jedoch andere.

„Als Gesellschaft sollten wir uns ernsthaft fragen, ob wir dies hinnehmen wollen oder ob wir nicht gemeinsam daran arbeiten wollen, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unseren heutigen Werten von Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit anzupassen“, sagt Sandra Franz, Pressesprecherin von Animal Rights Watch. Die einzige wirksame Alternative, um Tierquälerei zu beenden, sieht ARIWA daher in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrem Medium auf das neue Video hinweisen. Sie finden es unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=EI-tJrHQ07E

Pressekontakt:

Sandra Franz, Tel.: 01577-6633353, E-Mail: presse@ariwa.org

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) ist eine gemeinnützige Tierrechtsorganisation. ARIWA deckt die Zustände in der Tierindustrie auf und fördert eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. Bundesweite Bekanntheit erlangte ARIWA durch die Veröffentlichung von Recherchen in Bio-Betrieben und Schweinezuchtanlagen und durch die Ausrichtung des „Vegan Street Day“ in Stuttgart und Dortmund. Zahlreiche politische TV-Magazine sowie viele Print- und Onlinemedien nutzen regelmäßig von ARIWA zur Verfügung gestelltes Bildmaterial.

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