Wunderpflanze Manuka

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Foto: Wirths PR

Schulmedizin und alternative Heilmethoden ergänzen sich hervorragend. Im Kampf gegen multiresistente Bakterien, Viren und Pilze konnte die schulmedizinische Forschung bisher kaum Erfolge erzielen.

Des Rätsels Lösung könnte in der Natur stecken – z. B. im Manuka-Strauch, einer besonderen Teebaumart aus Neuseeland, botanisch unter dem Namen Leptospermum scoparium bekannt.

Sowohl dem Manuka-Öl aus seinen Blättern wie dem Manuka-Honig aus dem Nektar seiner Blüten wurden in Studien bereits eine erstaunliche Wirksamkeit gegen multiresistente Keime nachgewiesen.

 

Manuka-Öl – das Heilmittel der Maori

Reisen bildet. Der Botaniker Joseph Banks, Mitglied der Schiffsmannschaft von James Cook (1728-1779) entdeckte, dass die Maori die Blätter und Samen des Manuka-Strauchs nutzten, um Krankheiten aller Art zu heilen. Die Ureinwohner Neuseelands bereiteten aus den zerdrückten Blättern Kompressen oder Tee-Aufgüsse. Banks begann, Erkältungen, Hautkrankheiten und Magen-Darm-Beschwerden ebenfalls mit Manuka-Blättern zu behandeln und brachte das Wissen um die außerordentliche Wirksamkeit des Manuka-Strauchs mit nach Europa. In englischen Labors wurden die Blätter des „tea tree“ untersucht und ihnen eine antiseptische Wirkung attestiert, die jedoch bald für lange Zeit in Vergessenheit geriet.

Manuka-Öl vs. Penicillin

Im 19. und 20. Jahrhundert boomte die Wissenschaft. Chemiker und Naturwissenschaftler tüftelten an der Entwicklung neuer Arzneien. 1928 war die Geburtsstunde des Antibiotikums Penicillin, das Naturheilmittel für lange Zeit zu Unrecht in den Schatten stellte. Erst in den letzten Jahren stieß man bei der Suche nach Alternativen zur Bekämpfung multiresistenter Erreger erneut auf die antibakteriellen Eigenschaften von neuseeländischem Manuka-Öl.

1:0 für neuseeländisches Manuka-Öl

Neuseeländisches Manuka-Öl ist das kostbarste Teebaumöl weltweit. Die Blätter, das Ausgangsmaterial für qualitativ hochwertige Manuka-Öle, werden von Hand am East Cape, einer der entlegendsten Regionen Neuseelands gesammelt. 300 kg Blattwerk werden benötigt, um ein Kilo Manuka-Öl zu gewinnen.

Teebaumöl, das ebenfalls von einem Myrtengewächs, dem Australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) stammt, weist zwar ein breites Wirkungsspektrum auf, dennoch ist die Wirkung des neuseeländischen Manuka-Öls deutlich stärker und gezielter. Labortests konnten nachweisen, dass neuseeländisches Manuka-Öl gegen einige Bakterien 40mal stärker wirkt als australisches Teebaumöl. Es eignet sich hervorragend zum Einsatz gegen Pilze und Bakterien (z. B. Nagelpilz und Staphylococcus aureus).

Manuka-Öl enthält im Gegensatz zu australischem Teebaumöl nur einen sehr geringen Anteil Cineol, ein ätherisches Öl, das häufig Allergien hervorruft. Der australische Standard für Teebaumöl fordert einen Cineolgehalt von weniger als 15 %. Hochwertige Teebaumöle enthalten weniger als 4 %. Der Cineolgehalt von Manuka-Öl liegt bei 0,17 %, daher ist es sehr gut verträglich.

1 Öl – 30 Wirkstoffe

Mehr als 30 Wirkstoffkomponenten verdankt die „Königin“ unter den Teebaumölen ihre einzigartige Wirkkraft. Im Zusammenspiel wirken sie stark antibakteriell, antihistaminisch, antimykotisch (gegen Pilze) und antiviral. Sogar Staphylokokken setzen sie außer Gefecht. Ausschließlich in Manuka-Öl konnten bisher sogenannte Triketone nachgewiesen werden, die keimtötend wirken. Gleichzeitig regen sie das zentrale Nervensystem und die Gehirnaktivität an. Zudem fördern sie die Regeneration von Haut und Schleimhäuten. Enthaltene Sesquiterpene beschleunigen die Wundheilung und beruhigen Entzündungen und irritierte Haut.

Tschüss Herpes, auf Wiedersehen Akne, Servus Erkältung

Äußerliche Anwendungsgebiete für echtes Manuka-Öl gibt es viele. Erste Hilfe bietet es bei Akne, lästigem Lippenherpes, Verbrennungen und Fußpilz. An den betroffenen Stellen wird das pure Manuka-Öl dünn aufgetragen. Manuka-Öl hilft auch als Dampf-Inhalation bei Erkältungen. Drei Tropfen in einer Schüssel heißem Wasser auflösen und inhalieren. Bei schuppiger Haut und Haaren werden einige Tropfen des Öls den Pflegeprodukten zugesetzt oder 8-10 Tropfen Manuka-Öl als Badezusatz verwendet.

Erhältlich ist Manuka-Öl in Reformhäusern und im Onlineshop von Neuseelandhaus.

Manuka-Honig – der süße Tod für Bakterien

Echter Manuka-Honig wird von Bienen aus dem Blütennektar des neuseeländischen Manuka-Strauches gewonnen. Er schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist auch ein wahrer Bakterienkiller. Verantwortlich dafür ist der antibakterielle Wirkstoff Methylglyoxal (MGO). Kein herkömmlicher Blütenhonig enthält annähernd so viel MGO wie neuseeländischer Manuka-Honig. Der MGO-Gehalt von Manuka-Honig kann bis zu 800 mg / kg enthalten. Andere Honigarten enthalten höchstens 10-20 mg / kg.

MGO macht Manuka-Honig „aktiv“

Die Forschergruppe um Prof. Thomas Henle, Chef des Instituts für Lebensmittelchemie der Technischen Universität Dresden, konnte nachweisen, dass die antibakterielle Wirkung von Manuka-Honig auf den Wirkstoff MGO zurückzuführen ist. MGO ist „das seit vielen Jahren gesuchte antibakterielle Prinzip von Manuka-Honig“, so Henle. Er entwickelte daher einen neuen, zuverlässigen Standard zur Messung des MGO-Gehaltes. Dieser wurde von Manuka Health übernommen und als eigene Marke etabliert. Der Messwert MGO™gibt auf jedem Etikett den Gehalt des Wirkstoffs Methylglyoxal an. Je höher, desto stärker die antibakterielle Wirkung. Ab einer Konzentration von 100 mg MGO pro kg besitzt der Honig eine bedeutsame medizinische Wirkung und wird als „aktiv“ bezeichnet. Aktive Manuka-Honige gibt es in den vier Stärken MGO 100+, 250+, 400+ und 550+.

Keine Chance für Bakterien und Co.

Aktiver Manuka-Honig wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Im Gegensatz zu synthetischen Antibiotika wirkt Manuka-Honig „selektiv antimikrobiell“. Er eliminiert nur die krankmachenden Bakterien, unterstützt aber die guten, die z.B. unsere Mund- und Darmflora gesund halten. Manuka-Honig stärkt das Immunsystem und wirkt Entzündungen und Irritationen in Mund, Rachen und Magen-Darmtrakt entgegen. Äußerlich eingesetzt kann er auch für die Versorgung von kleineren Verletzungen und Verbrennungen verwendet werden. Sogar gegenüber dem antibiotikaresistenten Staphylococcus aureus (MRSA), dem sogenannten Krankenhauskeim, zeigt er effektive Wirksamkeit.

Stark, stärker, superstark – Manuka-Honig in der Anwendung.

Zur Stärkung des Immunsystems sowie bei Schnupfen und leichtem Husten reicht ein Manuka-Honig mit einem MGO-Gehalt 100+. Hiervon einen Teelöffel Manuka-Honig morgens und abends langsam im Mund zergehen lassen. Sind die Erkältungssymptome bereits deutlich ausgeprägt, empfiehlt sich die Verwendung des nächsthöheren Stärkegrades.

Bei leichten Verbrennungen und Schürfwunden hilft äußerliches Einstreichen mit der 100er Stärke.

Treten Probleme im Magen-Darmtrakt auf, sollte ein sehr starker Manuka-Honig ab MGO-Gehalt 400+ verwendet werden, da der Honig durch die Körperflüssigkeit verdünnt wird. Nehmen Sie dreimal täglich vor den Mahlzeiten einen Teelöffel Manuka-Honig zu sich und speicheln sie diesen im Mund gut ein.

Übrigens: MGO ist hitzestabil. Manuka-Honig kann in heiße Tees und heiße Milch eingerührt werden, ohne seine antibakterielle Wirkung zu verlieren.

Erhältlich ist Manuka-Honig im Reformhaus, im gut sortierten Fachhandel und unter www.neuseelandhaus.de.

Weitere interessante Informationen und Fakten über die „Wunderpflanze“ Manuka finden Sie in folgenden Büchern und im Internet:

Zu Manuka-Öl: „Manuka – Heilmittel der Natur“ von Andreas Ende (ISBN: 978-3-9815717-4-5) aus dem 360° Medien Mettmann Verlag

Zu Manuka-Honig: „Manuka-Honig“ von Detlef Mix (ISBN: 978-3-944921-05-1), ebenfalls erschienen im 360° Medien Mettmann Verlag

Links:

Quelle: Wirths PR

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