Kleine Geschichte der Pizza

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Foto: Wirths PR

Es ist wie vieles im Leben eine Definitionsfrage. Was ist eine Pizza? Einfach nur ein Belag verschiedener Gemüse und Kräuter oder beliebiger anderer Beilagen auf einer Art flachem Brot?

So betrachtet gibt es Pizzen wohl schon seit mehreren tausend Jahren in Form von belegten Fladenbroten. Zuerst im Vorderen Orient entstanden, breitete sich diese Form der Zubereitung rasch in vielen benachbarten Kulturen und Ländern aus.

Die heute bei uns vor allem in Europa und Amerika äußerst beliebt Pizza sehen wir aus mehreren Gründen als typisch italienische Speise an. Die Zeitrechnung „unserer“ Pizza beginnt vor gut hundertfünfundzwanzig Jahren – genauer: im Jahr 1889. In diesem Jahr besuchte die italienische Königin Margherita die Stadt Neapel. Ihr zu Ehren wurde von dem besten Pizza-Bäcker der Stadt, Raffaele Esposito, eine neue Pizza entwickelt, die heute als Pizza Margherita bekannt ist.

Diese Pizza wird mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum belegt wobei die Farben der Zutaten – rot, weiß, grün – denen der italienischen Flagge entsprechen. Typischer Weise für diese professionell gebackenen Pizzen sind die hohen Backtemperaturen von 450-500 °C. Sie sind nur in speziellen Pizza-Öfen zu erreichen, so dass die Backzeit mit nur wenige Minuten äußerst kurz sein kann.

Die klassische italienische Pizza wird mit einem Hefeteig aus Weizenmehl hergestellt, der sich besonders gut zum Backen bei hohen Temperaturen im Pizzaofen eignet. Es kann jedoch auch ein ein Viertel des Mehls durch Voll-Soja (erhältlich im Reformhaus) ersetzt werden. Dies ermöglicht das Backen der Pizza auch bei den üblichen Temperaturen von 200-240 °C, die im heimischen Backofen erreicht werden.

Heute ist die Pizza weltweit verbreitet. Wir kennen sie in unzähligen Variationen, die meist nach dem Belag benannt sind. Zu den beliebtesten Pizzen zählen hierzulande neben der Margherita nicht nur die Pizza Salami und die mit Thunfisch belegte Pizza Tonno, sondern auch die Pizza Hawaii, die möglicher Weise amerikanischen Ursprungs ist.

Pizzateig für 4 Personen

Es sieht hoch professionell aus, wenn der geübte Pizza-Bäcker den Teig ansetzt, in die Luft schleudert und schließlich in den Pizza-Ofen schiebt. Aber der perfekte Pizza-Teig kann auch zu Hause gelingen.

Hier die Zutaten nach einem Rezept von „Dorian“. Er ist halb Italiener, halb Schweizer und eines der Kochtalente mit italienischem Blut, die auf der Webseite von „il gusto italiano“ unter der Überschrift „Amici del Gusto“ mit ihren Rezepten vorgestellt werden.

  • 400 g Weissmehl
  • 1 Teelöffel Sale
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 frischer Hefewürfel
  • 3 dl. Wasser
  • 1 Prise Zucker

Die Anleitung von „Dorian“ zur Zubereitung gibt es hier. Wer Geschmack daran gefunden hat, sich weiter als heimischer Pizza-Bäcker zu betätigen, findet die besten italienischen Rezepte auf www.ilgustoitaliano.ch

ricotta-galbaniNatürlich gelingt die eigene Pizza besonders gut mit qualitativ hochwertigen Zutaten. Dazu gehört zwingend ein Ricotta von Galbani. Ricotta (von lateinisch recocta = „nochmals gekocht“) ist der italienische Name für einen Frischkäse aus Schaf- und/oder Kuhmilch.

Diesen und andere ausgesuchte Käsesorten für eine gelungene Pizza werden auf der Homepage von „il gusto italiano“ vorgestellt.

Quelle: il gusto italiano

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