Ella, Equinox und Citra – aus Hopfen, Malz und Plankstadt

Starke Hopfenaromen treffen auf handwerkliche Braukunst / Welde präsentiert die neue Craft Beer Edition

Welde Craft Beer EditionPlankstadt, 11. Januar 2016 – „hop stuff“, „Badisch Gose“, „Bourbon Barrel Bock“ – so heißen die Biere der Craft Beer Edition aus der Braumanufaktur Welde in Plankstadt. Bei Bierliebhabern und allen, die Freude am Genuss haben, ist Craft Beer in aller Munde.

Craft Biere sind außergewöhnliche Bierspezialitäten, die traditionell, mit hohem Aufwand, viel Handarbeit und großer Leidenschaft hergestellt werden.

Das holzfassgereifte Bockbier „Bourbon Barrel Bock“, ein mit zwei Hopfensorten kaltgehopftes Lagerbier namens „hop stuff“ und die „Badisch Gose“ erscheinen – bei Welde ausnahmsweise – in klassischen Vichy-Flasche, kleinen braunen Flaschen mit geradem Hals.

Eine Gose ist ein eigener, alter Biertyp mit Ursprung in Goslar im Harz. Die obergärige Weizenbierspezialität wird mit Koriander und Salz verfeinert. Gleich drei Hopfensorten – Select, Saphir und Citra – sorgen für einen leichten und fruchtigen Geschmack. „Ein perfektes Sommer-bier,“ so Welde-Braumeister und Biersommelier Stephan Dück, der nach zahlreichen Verkostungen mittlerweile bekennender Gose-Fan ist.

Naturbelassen und malzig ist das helle „hop stuff Ella-Equinox“. Eingebraut wurde das Craft Beer mit australischem Ella- und amerikanischem Equinox-Hopfen. Die Hopfengabe erfolgt mittels des althergebrachten und wiederentdeckten Hopfenstopfens. Die Hopfensorten Ella und Equinox stehen für fruchtige Aromen mit Zitrusnoten.

„Bourbon Barrel Bock“ ist ein Bockbier – kaltgehopft und bernsteinfarben. Es hat drei Monate Lagerzeit in Bourbon-, Rum- und Tequila-Fässern hinter sich. Daraus schuf Dück eine Besonderheit, die man vom Wein her kennt: ein Cuvée-Bier. Das „Bourbon-Barrel-Bock“ sei eine richtige Aromabombe, schwärmt Welde-Chef Hans Spielmann

Wie es dazu kam

Die Craft Beer Edition aus der Welde Braumanufaktur ist das jüngste Ergebnis eines langen Prozesses. Denn eigentlich wollten Stephan Dück und Max Spielmann an einem lauen Frühsommerabend anno 2014 nur ein Bier trinken. Dann gerieten die beiden Genießer im Gespräch immer tiefer hinein in die Feinheiten ihrer Kunst und brauten schließlich in der kleinen Versuchsbrauerei mehrere Craft Biere ein.
„Als Max mit der Idee ankam, ein Craft Beer zu brauen, war ich erst mal skeptisch“, gibt Dück unumwunden zu. Er braut gern Biere, die zum Genuss einladen, die richtig rund sind und besonders gut schmecken. Craft Biere sind hochinteressant, findet er, aber oft etwas extrem im Geschmack. Also sollten aus seiner Hand Craft Biere entstehen, die die Aromen- und Geschmacksvielfalt exklusiver Hopfen in verschiedenen klassischen Biersorten hervorheben und alte Bierstile mit neuer Kreativität wiederbeleben.

Im vergangenen Oktober hatten die Gäste des traditionellen Jahrgangsbierfestes bei Welde die Möglichkeit, diese Craft Biere aus der Welde-Versuchsbrauerei zu testen. Das positive Ergebnis der Gäste-Umfrage untermauerte den Entschluss, eine Welde Craft Beer Edition einzubrauen. Dück und sein Team machten sich an die Arbeit.

Wichtig sind die Rohstoffe, ob feinste Aromahopfen, spezielle Karamellmalze oder andere Zutaten. Und Zeit für eine lange Lagerung der Biere ist bedeutend, gern in Holzfässern, in denen vorher bereits Rum, Whisky oder Tequila heranreiften. Der Craft Beer Trend mit Ursprung in den USA mischt auch die Brauszene in Deutschland auf und beschert ungeahnte Genüsse. Seit vielen Jahren braut Welde Brauspezialitäten mit besonders hochwertigen, geschmacksintensiven Rohstoffen, so beispielsweise auch das hopfengestopfte Jahrgangsbier mit edlen Aromahopfensorten aus aller Welt. „Wir bei Welde freuen uns über diesen Trend und die damit einhergehende Geschmacksvielfalt“, erklärt Braumeister Dück.

Der Hopfen macht das Bier

In Hopfen verbirgt sich eine erstaunlich große Aromenvielfalt. Weltweit werden derzeit über Hundert Hopfensorten angebaut. Kreuzungszüchtungen betonen die Ausprägung spezieller, meist fruchtiger Aromen und werden bevorzugt für die Kalthopfung, auch Hopfenstopfen genannt, eingesetzt. Kalthopfung oder Hopfenstopfen hat in Deutschland eine lange Tradition, war aber in Vergessenheit geraten. Der Hopfen wird beim Hopfenstopfen erst im kühlen Gär- oder Lagertank beigegeben, nicht schon im heißen Sudkessel. Dadurch können sich die hitzeflüchtigen Hopfenaromen langsamer und deutlicher im Bier entfalten. Seit einigen Jahren erfreut sich die Kalthopfung steigender Beliebtheit.

Der Craft Beer Trend hat auch die Hopfenbauern vor neue Herausforderungen gestellt. Waren bisher in Deutschland vor allem klassische Sorten wie „Saphir“, „Magnum“ oder „Tradition“ gefragt, erfreuen sich heute besonders aromastarke Sorten wie „Polaris“, „Huell Melon“ oder „Mandarina Bavaria“ immer größerer Beliebtheit. So wächst die Sortenvielfalt auf den Anbauflächen in der Hallertau und in anderen Gebieten. Auch internationale Aromahopfen wie „Cascade“ und „Pride-of-Ringwood“ werden zunehmend heimisch in den deutschen Anbaugebieten. Der Bier- und Geschmacksvielfalt tut das auch in Deutschland gut.

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Info – Die Welde Craft Beer Edition im Überblick:

– Badisch Gose: leicht hefetrübe Weizenbierspezialität mit Citra-Hopfen. Spritzig-frisch im Geschmack. Zarter Duft nach Banane, Zitronen-Koriander-Note. Leichte mineralische Süße und dezente Bittere auf der Zunge. ALC 4,6% VOL., Stammwürze: 11° PLATO, International Bitter Unit IBU 10.

– hop stuff Ella-Equinox: mit australischem Ella- und amerikanischem Equinox-Hopfen kaltgehopftes Lager. Naturbelassenes Kellerbier mit ausgewogener Bittere. Aromen von Guave, Limette und Melone. ALC 5,6% VOL., Stammwürze 12° PLATO, IBU 18.

– Bourbon Barrel Bock: mit Green-Bullet-Hopfen hopfengestopft. Fassgereifter Bockbier-Cuvée mit feiner Bourbon-Kopfnote. Drei Monate Lagerzeit in Bourbon-, Rum- und Tequila-Fässern. Aromen von Vanille und Karamell. ALC 6,6% VOL., Stammwürze 16° PLATO, IBU 28.

Die Welde Craft Beer Edition gibt es ab sofort im gut sortierten Getränkehandel in der Metropolregion Rhein-Neckar und im Online-Shop auf www.welde.de.

Über Welde

Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No. 1 Premium Pils (Öko-Test „Sehr gut“), Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Premium Export, diverse Weizenbiere und Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse). Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Die WeldeBiere werden in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals
angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde ist Mitglied bei den Freien Brauern und bei slowBREWING – Das Brauen mit Zeit für Geschmack e.V., dem Club der Prädikatsbrauereien.

Ansprechpartnerin für Redaktionen und Leseranfragen:
Weldebräu GmbH & Co. KG
Susanne Schacht
Brauereistr. 1
68723 Plankstadt-Schwetzingen
Telefon: 06202 / 93 00-84
Telefax: 06202 / 93 00-8984
E-Mail: presse@welde.de
Internet: http://www.welde.de

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