Gesund und lecker: Tipps zum richtigen Grillen

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Bildquelle: © Unsplash pixabay.com

Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Egal, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse: Wenn gegrillt wird, schmeckt es gleich deutlich besser. Wie in vielen anderen Bereichen, rückt allerdings auch beim Grillen das Thema Gesundheit zunehmend in den Mittelpunkt. Wer heute gesund leben möchte, der sollte auf dem Grill ein paar Dinge berücksichtigen.

Gesund grillen

So beliebt das Grillen in Deutschland ist, hat es doch gleichzeitig auch den Ruf, ungesund zu sein. Vor allem der weitverbreitete Holzkohlegrill bringt so einige Krebsrisiken mit sich. Krebserregende Stoffe entstehen beim Grillen immer dann, wenn Marinaden oder Fett in die Glut tropfen.

Vermeiden lässt sich das Tropfen von Fett durch Aluschalen, in denen die Flüssigkeit sich sammeln kann. Auch indirektes Grillen, bei dem die Grillstücke nicht direkt über der Glut platziert werden, sorgt dafür, dass der Grillabend deutlich gesünder wird. Für die Grillvariante eignet sich besonders gut ein Kugelgrill mit einem abschließbaren Deckel. Er ist ideal für das indirekt Grillen, was zudem den Vorteil mitbringt, dass keine Flammen abgelöscht werden müssen. Davon ist ebenfalls abzuraten, da durch das Ablöschen Asche aufgewirbelt wird, die sich dann auf das Grillgut legt.

Fisch, Hähnchen und Gemüse

Neben der Tatsache, wie man grillt, spielt natürlich auch das Grillgut selbst eine wichtige Rolle. Auf den meisten deutschen Grillrosten landen typischerweise Steaks und Bratwürste und damit sogenanntes rotes Fleisch. Dieses ist oft fettig und steht zudem im Verdacht das Darmkrebsrisiko zu erhöhen. Auch Pökelfleisch hat auf dem Grill nichts verloren, da bei Hitze in Pökelware krebserregende Nitrosamine entstehen.

Gesünder sind dagegen mageres Hähnchen oder fester Fisch wie Forelle oder Lachs. Vor allem Fisch liefert dem Körper viele gesunde Eiweiße und kann durchaus öfters auf dem Speiseplan stehen. Grundsätzlich ist es auch nicht schädlich, wenn hin und wieder ein gutes Schweinesteak oder eine Bratwurst gegrillt wird.

Gerade Vielgriller sollten jedoch auf Abwechslung achten und vielleicht auch einmal Gemüse ausprobieren. Auch hier lässt sich mit interessanten Marinaden geschmacklich viel erreichen. Bei der Zubereitung sollte jedoch darauf geachtet werden, dass möglichst nur Fette zum Einsatz kommen die hohe Hitze aushalten. Dazu zählen zum Beispiel Erdnuss- oder Olivenöl sowie verschiedene Mischöle. Schlecht sind dagegen Butter, Margarine oder auch Maiskernöl. Diese Öle bekommen mit der Hitze Probleme und verbrennen meist auf dem Grillgut.

Alternative Obst

Grillen muss keine ungesunde Angelegenheit sein. Wer auf die richtige Mischung achtet, der kann auch das Grillgut zu einem gesunden Essen machen. Oft unterschätzt wird von vielen Grillmeistern zudem das Potenzial von Obst. Melonen, Ananas, Bananen oder Mangos sind eignen sich hervorragend als Nachtisch und geben jedem Grillabend einen runden und gesunden Abschluss.

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