Klares Nein zu Stopfleberproduktion und Federgewinnung vom lebenden Tier: „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ verabschiedet

Einstimmig haben die deutschen Gänsehalter bei ihrer Mitgliederversammlung in Berlin die „Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft“ beschlossen – eine Selbstverpflichtung für eine nachhaltige und tiergerechte Erzeugung. Kernpunkte der Vereinbarung, die im Lichte der 2015 veröffentlichten Geflügel-Charta zu sehen ist: Die Mitglieder des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung (BBG) distanzieren sich in aller Deutlichkeit von tierschutzwidrigen Praktiken wie dem Stopfen von Gänsen zur Fettleberproduktion und der Federgewinnung vom lebenden Tier.

Dieser vollständige Verzicht auf die in anderen Ländern häufig praktizierten Methoden gilt nicht allein für die landwirtschaftlichen Gänsehalter selbst, sondern ausdrücklich auch für die vor- und nachgelagerten Bereiche der Gänsezucht und der Federnindustrie: Die im BBG organisierten Hersteller von Bettwaren und anderen Federprodukten verzichten vollständig auf die Verwendung von Daunen und Federn aus der Federgewinnung vom lebenden Tier, explizit auch bei Import-produkten. „Als deutsche Gänsewirtschaft stehen wir für eine tiergerechte und naturnahe Gänsehaltung ein“, sagt Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerliche Gänsehaltung. „Für Menschen, die den Gänsen vermeidbares Leid oder Schäden zufügen, haben wir in unserer Gemeinschaft keinen Platz.“

Download: Standortoffensive Deutsche Gänsewirtschaft

Pressekontakt:
ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.
Christiane von Alemann
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Tel. 030 288831-40
Fax 030 288831-50
c.von-alemann@zdg-online.de
www.zdg-online.de

Quelle: ZDG

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