Balance fürs Wohlbefinden: Hafer nimmt den Druck raus

Am 17. Mai ist der jährliche Welt-Hypertonie-Tag. Es geht um Bluthochdruck, einer der gravierendsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen. Ursachen für Bluthochdruck: unter anderem Übergewicht und Bewegungsmangel. Folgen von Bluthochdruck: Schädigungen an Nieren und Herz sowie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Eines der wirksamsten Mittel zur Stabilisierung des Blutdrucks: regelmäßiges Ausdauertraining, moderate Intensität, aber eben ausdauernd und häufig-regelmäßig, möglichst täglich. Unmittelbar damit verknüpft: eine bedarfsgerechte Ernährung mit Lebensmitteln für die Gesundheit der Blutgefäße und damit für einen normalen Blutdruck.

Hier spielt Hafer eine wichtige Rolle!

Wissenschaftliche Studien zeigen die positiven Wirkungen von Hafer auf die Blutgefäße. Schlüsselfaktor ist dabei der lösliche Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan.

Hafer-Beta-Glucan: In den Studien konnte durch Mahlzeiten mit einem hohen Beta-Glucan-Gehalt der Blutdruck gesenkt werden. Das Hafer-Beta-Glucan reguliert bekanntlich Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, so dass schädliche Ablagerungen in den Blutbahnen verhindert werden.
Zur Senkung des Blutdrucks muss häufig Körpergewicht reduziert werden. Auch hier ist Hafer unterstützend, denn in Studien zeigte sich, dass das Hafer-Beta-Glucan die Ausschüttung von Sättigungshormonen erhöht. Je mehr Hafer-Beta-Glucan eine Mahlzeit enthält, desto höher ist der Sättigungseffekt.

Als Faustregel sind mindestens zwei, besser drei Gramm* Hafer-Beta-Glucan pro Tag empfohlen. Für die höhere Sättigung sollten es zwei Gramm Beta-Glucan in einer Mahlzeit sein. (* Die tägliche Aufnahme von 3 Gramm Beta-Glucan kann den Cholesterinspiegel senken und auf einem normalen Niveau halten.)

Avenanthramide: Haferspezifische Pflanzenstoffe, die Avenanthramide, schützen die Zellen an den Innenseiten der Blutgefäße und wirken so einer Gefäßverengung entgegen.

Behalten dadurch die Blutgefäße ihren gesunden Durchmesser, bleibt auch der Blutdruck stabil.

Kalium-Natrium: Im Hafer ist das für den Blutdruck relevante Verhältnis zwischen den Mineralstoffen Natrium (Salz) und Kalium vorteilhaft. 100 Gramm Haferflocken enthalten 397 mg Kalium und knapp 7 mg Natrium (17,5 mg Salz) und sind somit sehr natrium- bzw. kochsalzarm. Eine übliche 40-Gramm-Portion Haferflocken „belastet“ die maximal pro Tag empfohlene Salzaufnahme zu lediglich 0,1 Prozent. Die Referenzmenge für die tägliche Zufuhr von Kalium deckt die 40 Gramm Haferflockenportion zu 8 Prozent.

Magnesium: Der Mineralstoff Magnesium unterstützt unter anderem die Funktion des Herzmuskels. Haferflocken enthalten auf 100 Gramm 130 mg Magnesium, 40 Gramm Haferflocken erfüllen die tägliche Referenzmenge für Magnesium zu 14 Prozent.

Quelle: Verband der deutschen Getreideverarbeiter und Stärkehersteller – VDGS e.V.

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