Clean Eating: ein neuer Ernährungstrend auf dem Vormarsch?

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Foto: DAK-Gesundheit

Im April 2015 vermeldete der Dort Hagenhausen Verlag, dass mit „Clean Eating – Natürlich kochen“ das erste umfassende deutschsprachige Buch zum Thema erschienen sei. Der Trend zum reinen Essen komme aus den Vereinigten Staaten und zu seinen prominenten Anhängern zählten Gisele Bündchen, Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow, Nicole Kidman und Halle Berry.

Auch bei uns schätzen vor allem gesundheitsbewusste Menschen zunehmend reines Essen. Clean Eating bedeutet, natürliche, vollwertige und möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu sich zu nehmen. Hintergrund sind unter anderem seit Jahren nicht abreißende Berichte über die Belastung von industriell verarbeiteten und hergestellten Fertig- und Convenience-Produkte mit Allergien fördernden Zusatzstoffen.

„Iss nichts, was deine Großmutter nicht auch gegessen hätte.“

  • So lautet ein Wahlspruch der wachsenden Clean-Eating-Gemeinde. Was dabei „clean“ bedeutet, erklären einpaar einfache Regeln:
  • Es müssen frische Zutaten verwendet werden.
  • Es sollten nicht mehr als fünf verschiedene Zutaten zu einem Gericht zusammen gestellt werden.
  • Die Lebensmittel werden möglichst frisch und beim Erzeuger in der Region gekauft.
  • Die Speisen bleiben naturbelassen und setzen sich nur aus natürlichen Komponenten zusammen. So werden beispielsweise für einen Fruchtjoghurt frische Früchte mit Naturjoghurt gemischt.

Clean Eating: muss weder neu noch trendig sein

Hauptsache gesund. So lässt sich zusammenfassen, was es mit dem vermeintlichen oder tatsächlichen Trend „Clean Eating“ auf sich hat. Bereits 2007 wurde das Konzept „Clean Eating“ von der kanadischen Ernährungstherapeutin Tosca Reno in ihrem Buch „Die Eat Clean Diät“ vorgestellt.

Im Grunde genommen handelt es sich bei „Clean Eating“ um eine moderne Form der altbekannten und bewährten Vollwert- und Naturkost, die seit vielen Jahren von der Ernährungswissenschaft im Rahmen einer gesunden Lebensführung empfohlen wird.

Im folgenden einige passende Rezepte aus der Sammlung von food-monitor. Und wenn Sie mehr über „Clean Eating erfahren wollen, hier finden Sie ein kleines Kompendium: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Diaeten/Gesunde_Ernaehrung/Artikel/24662.php

Bruschetta mit Tomaten, Speck und Paprika (für 4 Personen)

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Foto und Rezept: Wirth PR

1/2 grüne Paprikaschote
8 Scheiben Ciabatta
2 Tomaten
50 g magerer durchwachsener Speck
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
Rosmarin

Die Paprikaschote so lange bei 220 °C in das Backrohr legen, bis sich die Haut lösen lässt. Die Kerne und die weißen Trennwände entfernen und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Die Brotscheiben jeweils 2 Minuten auf beiden Seiten im Ofen rösten.

Inzwischen die Tomaten enthäuten, entkernen und fein würfeln. Den durchwachsenen Speck in feine Streifen schneiden und in einer Pfanne kurz andünsten. Die Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die gegrillten Brotscheiben mit Olivenöl beträufeln, mit Paprika, Tomaten, Knoblauch und Speck belegen. Die Brote gut salzen und pfeffern, mit Rosmarinnadeln würzen und nochmals 2–3 Minuten im Ofen erwärmen. Sofort servieren.

Pro Person: 219 kcal (917 kJ), 5,1 g Eiweiß, 13,8 g Fett, 18,5 g Kohlenhydrate

Gefüllte Wirsing-Taschen mit Ziegenkäse (für 4 Personen)

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Foto und Rezept: Wirths PR

Wirsingtaschen mit Ziegenkäse und Bärlauchpesto
4 mittelgroße Wirsingblätter
4 runde Ziegenfrischkäse (à 20 g)
60 g Bärlauchpesto (nach untenstehendem Rezept)
Pfeffer
Salz
2 EL Sonnenblumenöl

Wirsing waschen und in wenig kochendem Salzwasser 20-30 Sekunden blanchieren, herausnehmen und kalt abschrecken. Die Blätter auf einer Arbeitsfläche ausbreiten.

Auf jedes Blatt einen Ziegenfrischkäse legen, Bärlauchpesto darüber verteilen und das Blatt fest einschlagen. Die Wirsingtaschen mit Pfeffer und Salz würzen und in heißem Öl von beiden Seiten je 2 Minuten braten.

Pro Person: 177 kcal (741 kJ), 5,5 g Eiweiß, 17,0 g Fett,
0,9 g Kohlenhydrate (0,1 BE)

Bärlauch-Pesto (ergibt ca. 550 g)

150 g Bärlauch
3 Knoblauchzehen
100 g Walnüsse
0,2 l  Speiseöl (möglichst kaltgepresst)
Salz
Pfeffer
100 g geriebener Pecorino (oder ein anderer Hartkäse)

Bärlauch waschen, abtropfen lassen, Knoblauchzehen abziehen, mit den Walnüssen im Mixer fein zerkleinern. Öl zugeben, salzen, pfeffern und den geriebener Pecorino unterheben. In Gläser füllen und mit etwas Öl bedecken.

100 g enthalten: 522 kcal (2184 kJ), 9,1 g Eiweiß, 51,8 g Fett, 4,8 g Kohlenhydrate (0,4 BE)

Quelle: food-monitor

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