Lamm bietet Geschmack in vielen Nuancen

Lamm eignet sich wunderbar für Fingerfood und bietet raffiniert zubereitet kulinarische Überraschungsmomente für Gäste, Partys, Firmenevents oder öffentliche Veranstaltungen. Das konnten Foodjournalisten von Fachmagazinen, Familienjournalen und Blogportalen bei einem Foodtruckevent in München live erleben.

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Den ganzen Tag hat es geregnet und dann geht tatsächlich die Sonne auf – auch sprichwörtlich. Denn was die 25 Journalistinnen und Journalisten von Foodmagazinen, Familienjournalen und Foodblogs bei einem Foodtruckevent in München erleben, ist eine Geschmacksvielfalt und -tiefe, die alle Vorstellungen von Lammfleisch über den Haufen wirft. Schon die Crostini mit Avocadocreme und das geschmorte Lammfilet zur Begrüßung, verfeinert mit Limette, Minze und einer feurigen Prise Chili, lösen Begeisterung aus. „Das zergeht auf der Zunge und schmeckt nach mehr“, sagt Heike Heel von „Landleben“. Auch Christiane Kührt von „Eltern family“ ist von den Crostini angetan. „Ein schöner Einstieg, der neugierig macht auf das, was noch kommt“, meint sie.

Internationale Kampagne macht Vorteile von Lammfleisch bewusst

Die Crostini sind der Auftakt des dritten Kochevents im Rahmen der internationalen Kampagne für europäisches Lammfleisch „Lamm. Einfach Lecker Los“, die von der Europäischen Union unterstützt wird. Hinter der Kampagne stehen neben der EU die Wirtschaftsverbände AHDB aus Großbritannien, Bord Bia aus Irland und Interbev Ovins aus Frankreich. Ziel der Kampagne ist es, dass Lammfleisch aus Europa von Verbrauchern bewusst wahrgenommen wird. Die Kampagne wird in sechs europäischen Ländern durchgeführt und soll jungen Verbrauchern die Vorteile von Lammfleisch vermitteln, sie so für die Zubereitung von Lammfleisch in der Alltagsküche begeistern und die Bedeutung der Weidewirtschaft für den Erhalt von Bauernhöfen und der Landschaft bewusst machen.

Erfolgreiche Kochevents

Begonnen hat die Kampagne in Deutschland mit einem Grillevent in der Kochschule für Genusskunst in Wuppertal Mitte Juni letzten Jahres. Dabei ging es vor allem darum, europäisches Lammfleisch vorzustellen. Das zweite Kochevent in der Düsseldorfer Kochschule von Frank Petzchen im Herbst 2015 stand unter dem Motto „Kochen, was der Kühlschrank hergibt“. Kreiert wurden Rezepte mit Zutaten, die in der Regel in Haushalten vorrätig sind. Beim Foodtruckevent in München liegt der Schwerpunkt auf schnell zubereiteten raffinierten Gerichten und Fingerfood für Gäste, Partys, Firmenevents und öffentliche Veranstaltungen. „Es sind Gerichte, mit denen man Gäste einfach mal überraschen kann, weil sie nicht alltäglich sind, die viele Geschmacksnuancen von Lamm erschließen und die zudem noch einfach zubereitet werden können“, erklärt Koch Lars Hackbarth.

Keine Massentierhaltung

Während Koch Lars Hackbarth im Münchener Foodtruck Chivito mit den Fingerfood-Kreationen beginnt, lauschen die Foodjournalisten den beiden Verbandsvertretern. Donal Denvir, Geschäftsführer von BordBia Deutschland, und Dr. Tim Schäfer, Marketingmanager von AHDB für den deutschsprachigen Raum, führen in die Kampagne ein und geben ein Plädoyer für europäisches Lammfleisch ab. Dabei stoßen Sie auf großes Interesse seitens der Journalisten: „Gibt es bei Schafen Massentierhaltung wie bei Hühnern, Rindern und Schweinen?“, fragt Barbara Fedra von „Lisa Kochen und Backen“. Donal Denvir verneint. „Die Lämmer aus europäischer Zucht wachsen in natürlicher Umgebung auf“, versichert er. Muttertiere und Jungtiere verbringen ihr Leben weitgehend im Freien auf saftigen Wiesen und Weiden, erläutert er den Journalisten. Sie ernähren sich fast ausschließlich von frischem Gras, Klee und unterschiedlichen Kräutern. Der Weidegrund wird regelmäßig gewechselt, um jederzeit eine gute Grasqualität sicherzustellen.

Lammfleisch gibt es das ganze Jahr über

„Wann ist Lammzeit“, will Peter Neumann von „IDENTITY POOL NEUMAN“ wissen. „Im Grunde das ganze Jahr“, antwortet Dr. Tim Schäfer. „Aber zwischen Januar bis Ende März, Anfang April kommen nach wie vor die meisten Lämmer zur Welt“, schränkt er ein. Das habe traditionelle Gründe. An Ostern beispielsweise steigt die Nachfrage nach Lammfleisch. Inzwischen werde Lamm aber zu jeder Jahreszeit gegessen. Eine Rolle spielen auch die unterschiedlichen Klimazonen in Europa. In den Klimazonen kommen Lämmer zu unterschiedlichen Zeiten auf die Welt. „Deshalb gibt es bei Lamm auch keine saisonalen Engpässe“, sagt Dr. Tim Schäfer.

Schafzucht aus nachhaltiger Weidewirtschaft

„Wie sieht es mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei der Schafzucht aus“, will Christina Reuter von „Country Homes“ wissen. Donal Denvir und Dr. Tim Schäfer weisen auf die umfangreichen nationalen Programme zu Aufzucht, Pflege und nachhaltiger ökologischer Betriebsführung hin sowie auf die standardisierten Qualitätskontrollen. Der komplette Produktionsweg von jedem Stück Lammfleisch, von der Aufzucht über Haltung, Schlachtung und Transport bis zum Verkauf, kann durch elektronische Identifizierung exakt zurückverfolgt werden. Auf genmanipuliertes Maisfutter oder Maishilfsmittel sowie Antibiotika oder Hormone wird verzichtet. „Schafzucht bedeutet zugleich auch Landschaftspflege für Gebiete, die sonst landwirtschaftlich nicht genutzt werden können“, erklärt Dr. Tim Schäfer.

Qualitativ hochwertiges Fingerfood

Inzwischen hat Lars Hackbarth einen Adana Kebab mit Lammhackspieß, Minzjoghurt & Zatar zubereitet, gefolgt von rosa Lammkeule mit Korianderdip und Süßkartoffelsalat mit Kirschtomaten. Die Journalisten lassen es sich schmecken und kommen ins Schwärmen. Vor allem der Kebab sorgt für staunende Gesichter. „Das ist richtig schmackhaft und gar kein Vergleich zu den üblichen Gerichten, die man aus den Kebab-Stuben kennt“, kommentiert Christoph Niklas von „Streetfood Business“. Er sucht Alternativen zu den üblichen Fast-Food-Angeboten und wartet schon gespannt auf die nächsten Gerichte. Die Lammvariationen sind für ihn qualitativ hochwertige Alternativen im Schnellimbiss, die geschmacklich überzeugen.

Lammfleisch-Kreationen überzeugen

Lars Hackbarth zaubert als weiteren Gang Mini-Chivitos mit Lammfleisch, Ziegenkäse und Chimichurri, eine argentinische Kräuter-Gewürz-Sauce, auf die Teller. Auch diese Lammvariation wird durchweg mit Lob goutiert. „Einfach köstlich“, entfährt es Michaela Baur vom Magazin für Ökologie und Gesundheit „der Spatz“. Auch der Lammlachs in exotischer Gewürzkruste mit Rosmarin-Papaya-Mojo und Couscous findet die Anerkennung der Journalisten. „Sehr zart, pikante Schärfe – einfach lecker“, sagt Ute Porz vom „Foodies Magazin“. Abgerundet wird das Event mit einem Lammkarree in Petersilienkruste, serviert mit Spargel vom Grill und Sauce Hollandaise. „Einfach ein Genuss“, so Maren Zimmermann von „Lust auf Genuss“.

Dem Koch über die Schulter geschaut

Während des Events schauen die Journalisten Lars Hackbarth immer wieder über die Schulter. Elmar Fetscher vom Grillmagazin „Fire & Food“ fotografiert den Koch fortwährend bei der Zubereitung. An den Stehtischen tauschen sich die Journalisten untereinander aus. Am Ende können sie sich nicht entscheiden, welches der sechs Gerichte ihnen am besten geschmeckt hat. Jedes Gericht hat ihrer Ansicht nach seinen eigenen Charakter. Doch die Journalisten sind sich einig: Lamm bietet eine Vielfalt an Geschmacksnuancen und stellt auch eine sehr gute Alternative im Schnellimbiss und der Eventgastronomie dar. Auch in der Erkenntnis, dass Lamm sich auf sehr unterschiedliche Weise zubereiten lässt und in jeder Variante hervorragend schmeckt. Während die einen sehr an den Rezepten interessiert sind, wollen die anderen noch mehr Hintergrundinformation zur Herkunft des Fleisches, den Farmern, den Teilstücken und Schnitten erhalten. Wo es europäisches Lammfleisch zu kaufen gibt, wollen einige wissen. „In vielen Supermärkten von Edeka, Rewe, Real, Kaufland, in den Lebensmittelabteilungen von Kaufhäusern wie Kaufhof oder bei Großhändlern wie dem Frischeparadies“, sagt Dr. Tim Schäfer. Auch die heimische Gastronomie greift vermehrt zu europäischem Lammfleisch. Alle Journalisten erhalten am Ende des Events eine Sample-Box, gefüllt mit verschiedenen Lammfleischstücken und einer Chimichurri-Sauce, um zu Hause die leckeren Lamm-Kreationen nachzukochen oder auch eigene Kreationen zu entwickeln. Neben Rezepten regen Broschüre und Pressematerialien dazu an, mehr über die Kampagne zu erfahren.

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