Auf neuen Wegen zum Kunden

Wie Marken mit modernen Methoden und traditionellen Tools erfolgreich im Zeitalter des digitalen Marketings durchstarten

Dass Kunden sich auf traditionellen Wegen immer schwerer erreichen lassen, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Laut Serviceplan und GfK werden in vielen Branchen bereits jetzt bis zu 50 Prozent der Umsätze digital erzielt. Während die Verbraucher schon längst durch alle Branchen hinweg online einkaufen, tun sich die Unternehmen dagegen schwer. Dabei liegt der Knackpunkt laut Marketing Roadshow 2016 nicht nur im fehlenden Online-Marketing, sondern vor allem in der Vernetzung des digitalen Marketings mit den traditionellen Tools. In der Lebensmittelbranche ist es jedoch gar nicht so schwer, beides miteinander in Einklang zu bringen, wie die Degustabox zeigt.

Degustabox

Online-Marketing allein reicht nicht

Der Kunde hat in einer Zeit der Informationsflut längst gelernt, Werbung, die ihn nicht interessiert, einfach auszublenden. Beim Fernsehen schaltet er bei Bedarf um oder nutzt nebenbei andere Medien. Bei den Jugendlichen von heute wird Fernsehen nachweislich immer mehr zur Nebensache. Laut JIM-Studie 2015 machen 63 % der befragten 12- bis 19-Jährigen täglich neben dem Fernsehen andere Dinge.

Hoch im Kurs steht dabei die Nutzung des Handys. Doch auch mit mobiler Werbung und Online-Werbung lassen sich die Kunden von heute nicht sicher erreichen. Die gemeinsame Studie von Adobe und PageFair „The Cost of Ad Blocking“ sagte allein für das Jahr 2015 weltweite Umsatzverluste in Höhe von 21,8 Milliarden Dollar voraus, die auf das Ad Blocking zurückzuführen seien.

Immer öfter werden Kunden im modernen Marketing daher über Emotionen, hochwertige Inhalte und Empfehlungsmarketing gewonnen. Hierfür müssen ausgeklügelte Marketing-Strategien entwickelt und die richtigen Kanäle definiert werden. Das setzt langfristige Analysen, Personal, das sich mit dem Online-Marketing auskennt, sowie ein entsprechendes Marketing-Budget voraus. Nicht nur Letzteres fehlt, vor allem bei jungen, kleineren oder regionalen Unternehmen, häufig.

Im Lebensmittelsektor erhalten Unternehmen mit den beliebten Food-Boxen finanzierbare Möglichkeiten, sich neue Wege zum Kunden zu eröffnen und ihre Produkte über die eigenen Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen.

Überraschung zum Anfassen im digitalen Zeitalter

Wie die think:act Study von Roland Berger von Februar 2013 zeigt, ist eine „wesentliche Dimension, in der der traditionelle Einzelhandel klar gegenüber dem Online-Handel punkten kann“, die Möglichkeit, das „Produkt direkt vor Ort anzufassen und zu probieren“. „Touch and Feel“ heißt das Stichwort. Diesen Vorteil machen sich Food-Boxen, wie die Degustabox, zu Nutze. Was sich dem Kunden als simple Überraschungsbox mit spannenden neuen Produkten präsentiert, kann fürs Unternehmen so zum ausgeklügelten Marketing-Instrument werden.

Der große Vorteil im Gegensatz zum klassischen Produktsampling sind hierbei zunächst die Kosten. Der Kunde bezahlt, um das Produkt testen zu können und ist motiviert, es auch wirklich auszuprobieren. Die Streuung, die beim Produktsampling im Supermarkt zum Beispiel hingenommen werden muss, fällt bei der Überraschungsbox gering aus.

Allerdings gilt Produktsampling auch als relativ ungenau, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse angeht, und ist teuer. Die Überraschungsbox hat für Unternehmen den großen Vorteil, dass die Kunden sogar dafür zahlen, neue Produkte probieren zu dürfen. Die Kosten sind dementsprechend gering und die Streuung wird dadurch reduziert, dass Kunden nicht willkürlich angesprochen werden müssen.

Dank umfangreicher Umfragen hat Degustabox ein genaues Profil seiner Kunden und weiß, wie alt sie sind, welchen Familienstand sie haben, welche Vorlieben sie haben und wie ihr Kaufverhalten aussieht.

Doch nicht nur die genau definierbare Zielgruppe bietet Vorteile. Die Überraschungsbox ist oft themengebunden. So ist es für Unternehmen einfacher, ihr Produkt in einem Kontext zu präsentieren. Eine neue Grillsoße beispielsweise kommt in der Barbecue-Box super an und ein Sekt darf in der Frühstücksbox nicht fehlen. Die Gefahr der Verweigerung, wie sie beim klassischen Produktsampling besteht, ist bei der Degustabox nicht gegeben und die Kunden erhalten sie bei sich daheim genau an dem Ort, an dem sie erreicht werden sollen.

Digitales Empfehlungsmarketing

In der Forbes spricht Kimberly Whitler darüber, wie wichtig die Mundpropaganda ist. Word-of-Mouth-Marketing war schon immer ein mächtiges Marketing-Instrument. Im Zeitalter der Social Media bekommt Mundpropaganda allerdings ganz neue Dimensionen. Die Degustabox beispielsweise wird allein in Deutschland von 100 Bloggern vorgestellt und erreicht dabei rund eine Million Fans. Das heißt, allein durch Blogs erreichen neue Produkte eine Million potenzielle Kunden. Hinzu kommen Kanäle wie Facebook, Youtube und Instagram sowie der firmeneigene Blog.

Der Unterschied zur klassischen Fernsehwerbung: Die Besucher schauen sich die Blogs freiwillig an. Anstatt bei der Werbung wegzuschalten, schalten sie sich ein, um die Produkte zu sehen und die persönliche Empfehlung der Blogger zu erhalten. Sie werden damit individuell, persönlich und emotional angesprochen, ohne dass Unternehmen hierfür vorab eine ausgeklügelte Online-Marketing-Strategie entwickelt haben.

Die Herausforderungen der Marktforschung meistern

Nicht weniger schwierig als gute Mundpropaganda zu erhalten und es bis ins heimische Wohnzimmer des Konsumenten zu schaffen, ist effektive Markforschung. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen scheitern hierbei oft an Herausforderungen wie hohen Kosten und schlechten Rücklaufquoten. Erhalten die Kunden die Produkte in Form einer Überraschungsbox ins Haus, eröffnet dies in Sachen Marktforschung für Unternehmen ganz neue Möglichkeiten. Das fängt bei der Definition der Zielgruppe an.

So bekommen die Unternehmen durch umfangreiche Befragungen nicht nur direktes Feedback von ihrer vorab definierten Zielgruppe, sondern auch von potenziellen Kunden, die ursprünglich gar nicht dieser entsprachen. Das Unternehmen kann sich unerwartete, neue Marktsegmente ganz nebenbei erschließen. Die Kosten für die Marktforschung reduzieren sich dabei massiv – schließlich zahlen die Kunden für die Produkte – und die Rücklaufquoten sind hoch. Degustabox erreicht pro Befragung beispielsweise Rücklaufquoten von 20 bis 30 Prozent. Die Teilnahmebereitschaft ist also gut und es sind nicht nur vereinfachte Fragestellungen möglich.

Durch Videoanalyse beispielsweise können detaillierte Kundeneindrücke gesammelt und komplexe Fragen gestellt werden. Dabei bekommt das Unternehmen einen in-depth-Blick in das Verhalten und in die Meinungen der Konsumenten. Das Testumfeld ist das Zuhause des Kunden und damit frei von Störfaktoren. Die Kunden testen die Produkte wann und wo sie wollen. Eine natürlichere Verhaltensweise lässt sich bei der Marktforschung nicht erreichen.

Degustabox wurde im Jahr 2012 von Jürgen Schnatterer und Oriol Blasco gegründet. Das junge Start-up, das mit nur 2 Leuten an den Start ging, beschäftigt mittlerweile mehr als 50 Mitarbeiter und ist in Deutschland, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Italien vertreten.

Pressekontakt:
Sabrina Werner
sabrina@degustabox.com
DEGUSTABOX SL
C/ Aribau 21 DCHA 3-2
08011 Barcelona

Quelle: DEGUSTABOX

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