Birne mit Köpfchen genießen

Ripe pears on grey wooden table

Schon Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland wusste die leckere Frucht zu schätzen. Seit Mitte Juli werden wieder Birnen geerntet. Die Ernte dauert noch bis etwa Ende Oktober an.

Birnen unterscheiden sich in Farbe, Form, Größe, Konsistenz und Aroma. Daher gibt es viele verschiedene Sorten. In Deutschland werden nach RLV-Angaben auf rund 1 920 ha etwa 25 Sorten Birnen kultiviert. Pro Hektar werden circa 23 t Birnen geerntet. Das größte Anbaugebiet ist dabei mit Abstand Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und Rheinland-Pfalz. In Nordrhein-Westfalen wurden 2012 auf einer Fläche von 144 ha 285 445 Birnbäume gezählt.

Etwa 43 000 t Birnen wurden 2015 in Deutschland geerntet. Besonders beliebt sind die saftig-süße Sorte „Williams Christ“, die leicht würzige Sorte „Conférence“ und die süße Sorte „Alexander Lucas“.

Nun heißt es also wieder fleißig Birnenkompott, -kuchen und andere Köstlichkeiten zuzubereiten. Natürlich schmeckt die Frucht auch frisch und ist dabei noch sehr gesund. Dank des hohen Ballaststoffgehalts sind Birnen verdauungsfördernd, so der RLV. Zudem beinhalten sie viel Vitamin B, C und Folsäure und sind somit gut für die Blutbildung und wachstumsfördernd. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Birne sind Kalium, Eisen und Magnesium.

Wer braune Druckstellen verhindern will, sollte dem RLV zufolge bei der Lagerung besonders achtsam sein – Birnen sind druckempfindlich. Zudem sollten Birnen zeitnah verzehrt werden, da sie mit der Zeit immer mehr Fruchtzucker bilden und sonst überreif werden. Also ran an die Birne!

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV)

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