Genuss im Sommer: Grillen mit Produkten aus dem eigenen Garten und der Region

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Die eigene Ernte und frische Produkte aus der Region bringen Abwechslung auf den Grillteller.

Sommer und Grillen gehören einfach zusammen: Viele Menschen genießen an lauen Abenden gerne leckeres Essen vom Grill. Dabei können neben Grill-Klassikern wie Würstchen und Steaks auch viele Produkte aus dem eigenen Garten oder vom Wochenmarkt zubereitet werden.

„Selbst Obst und Gemüse anzubauen und zu ernten liegt im Trend. Ob gegrillte Zucchini oder ein knackiger Gurkensalat – es macht nicht nur Spaß und schmeckt lecker, Lebensmittel direkt aus dem eigenen Garten frisch zuzubereiten. Wenn man Gemüse und Obst selbst angebaut und geerntet hat, weiß man den Wert von Lebensmittel umso mehr zu schätzen“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL am Freitag (26. August) in Stuttgart.

Gerade im Sommer biete sich als Zubereitung Grillen an, so Gurr-Hirsch. „Grillen ist sehr vielseitig, sodass auch Menschen mit unterschiedlichsten Ernährungsstilen auf ihre Kosten kommen. Wenn im Sommer das Angebot an Gemüse, Obst und Kräutern im eigenen Garten oder auf dem Markt groß ist, lässt sich vieles davon hervorragend bei einem Grillabend oder einem Grillfest verwenden“, erklärte die Staatssekretärin.

Sie betonte, dass Vielfalt beim Essen gut für die Gesundheit sei. „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, abwechslungsreich zu essen. So sollte etwa ein- bis zweimal pro Woche Fisch auf dem Speiseplan stehen, bei Fleisch und Wurst können es laut DGE 300 bis 600 Gramm pro Woche sein. Gemüse und Obst sollten idealerweise fünfmal täglich gegessen werden“, sagte Gurr-Hirsch

Inspirationen für Grillgenuss

Zum Grillen besonders geeignet sind Gemüsearten, die schnell garen – beispielsweise Zucchini, Paprika und Tomaten. Auch Fenchel und Zwiebeln sind ideal zum Grillen und bringen von Natur aus eine würzige Note mit. Härtere Gemüse wie Karotten oder Kartoffeln werden am besten vorgekocht und erhalten auf dem Grill den typischen rauchigen Geschmack. Pur, mit Kräutern oder als Spieß ist Gemüse ein Genuss – alleine oder in Kombination mit Fleisch, Fisch oder Grillkäse. Ein würziger Quarkdip mit Zwiebeln oder Knoblauch und frischen Gartenkräutern passt dazu perfekt.

Auch Obst kann gegrillt werden. Birne mit Ziegenkäse und Rosmarin vom Grill ist eine schmackhafte Kombination. Als süßer Abschluss eines Grillabends eignen sich beispielsweise mit Butterflöckchen sowie Zucker und Zimt bestreute Apfelscheiben. Beeren und Kirschen am Spieß können ebenfalls auf dem Grill erwärmt werden. Schokoladenfreunde werden vom Grill-Schokofondue begeistert sein: Dafür klein gebrochene Schokolade in einer feuerfesten Form oder einer Grillschale langsam über der Restglut schmelzen, damit sie nicht verbrennt, und dann gegrilltes oder rohes Obst eintauchen.

Obst ist außerdem eine ideale Zutat für herzhafte Salate: Sein saftig-süßer Geschmack harmoniert sehr gut mit pikanten Speisen. Äpfel, Birnen und Trauben etwa passen hervorragend in einen Reis- oder Nudelsalat. In Blattsalaten schmecken beispielsweise Himbeeren – als ganze Frucht oder püriert im Dressing.

Zu einem gelungenen Grillfest gehören auch die passenden Getränke – beispielsweise eine frische Bowle. Sommerfrüchte sind hierfür die perfekte Zutat. Obst wie Beeren, Kirschen und Mirabellen oder Kräuter wie Minze und Zitronenmelisse eignen sich gut dafür. Auch mit Gurken und Basilikum lassen sich erfrischende Getränke mixen – mit oder ohne Alkohol.

Hygiene und Sicherheit beachten

„Damit das Grillen ein Vergnügen ohne gesundheitliche Konsequenzen bleibt, sollte Gemüse und Obst zum Schutz vor Keimen nicht mit der Grillzange oder anderen Utensilien in Berührung kommen, die für rohes Fleisch oder rohen Fisch verwendet wurden“, erklärte die Staatssekretärin. Tropft Öl in die Glut, können krebserregende Stoffe entstehen. Mit Öl mariniertes Gemüse sollte daher in Grillschalen gegrillt werden. Damit bei Aluminium-Grillschalen keine Aluminiumbestandteile in das Grillgut übergehen können, sollte dieses möglichst erst nach dem Garen gesalzen und gewürzt werden.

In Ruhe genießen – Reste verwerten

„Grillen ist ein Gemeinschaftserlebnis, für das sich die Menschen gerne Zeit nehmen. So sorgt es dafür, die Zubereitung des Essens und das Essen selbst bewusster zu genießen. In unserer oft von Hektik geprägten Zeit ist das sehr wertvoll“, sagte Gurr-Hirsch.

Kann nicht alles aus dem Garten direkt verwendet werden, können Obst und Gemüse in Küche, im Keller oder auch im Kühlschrank gelagert werden. Der Kühlschrank hat verschiedene Kältezonen, die kälteste Zone ist die Glasplatte. Hier ist der beste Platz für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch und Fleischwaren. „Obst und Gemüse sollten Verbraucherinnen und Verbraucher im dafür vorgesehenen Obst- und Gemüsefach unterhalb der Glasplatte lagern. Hier sind die Temperaturen milder. Kälteempfindliches Obst wie Bananen und wasserhaltiges Gemüse wie Tomaten oder Gurken gehören jedoch nicht in den Kühlschrank“, so die Staatssekretärin.

Aus nach dem Grillen übrig gebliebenen Kartoffeln und Gemüse kann schnell eine leckere Gemüsesuppe oder ein schmackhafter Auflauf werden. „Der Phantasie sind bei der Resteküche keine Grenzen gesetzt. Wenn es darum geht, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, ist alles erlaubt was schmeckt“, erklärte Gurr-Hirsch.

Hintergrundinformationen

Mit der Offensive ‚Mach‘s Mahl – Gutes Essen für Baden-Württemberg‘ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg erhalten Sie Anregungen und Tipps rund ums gute Essen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema ‚Essen zwischen Hektik und Genuss‘. Unabhängig und ohne kommerzielle Interessen finden Sie unter www.machs-mahl.de Rezepte, Informationen, Veranstaltungen vor Ort und spannende Mitmachangebote des Ministeriums.

Weitere Informationen rund um die Themen Essen und Trinken finden Sie unter www.mlr-bw.de/Essen-und-Trinken.

Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Baden-Württemberg

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