Hitzewelle: Leitungswasser ist der nachhaltigste Durstlöscher

In den kommenden Tagen wird es heiß in Deutschland. Da empfiehlt es sich, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf mit Leitungswasser auszugleichen. Das schont das Klima und den Geldbeutel, so der „Nachhaltige Warenkorb“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung (www.nachhaltiger-warenkorb.de). Das Portal für nachhaltigen Konsum gibt Tipps, um auch an heißen Tagen auf die Umwelt zu achten.

Viel trinken, am besten Leitungswasser

Wer Leitungswasser trinkt, spart Verpackungen, Transportwege und lästiges Kistenschleppen. Aus dem Hahn kommt ein regionales Produkt – ohne lange Wege. Ein weiterer Pluspunkt: Leitungswasser ist günstig. Für 27 Cent bekommt man 121 Liter Leitungswasser, aber höchstens eine Flasche Mineralwasser. Der örtliche Wasserversorger gibt Auskunft zur lokalen Wasserqualität und bietet häufig den Service, Leitungswasser auf Schadstoffe zu prüfen. Leitungswasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel und muss hohe Qualitätsanforderungen erfüllen.

3 Tipps zu Leitungswasser

Leitungswasser to go: Unterwegs eine wiederbefüllbare Flasche mit Leitungswasser mitnehmen anstatt Wasser in Einwegverpackungen zu kaufen.

Wasser mit Geschmack: Minzeblätter oder Zitronenscheiben geben Leitungswasser Geschmack. Am besten Bio-Produkte verwenden, damit keine Pestizide ins Wasser kommen.

Wasser frisch trinken: Wenn Leitungswasser länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, das Wasser ablaufen lassen bis es kühl aus der Leitung kommt.

Saftschorlen und Co. nur aus Mehrwegflaschen

Wer Getränke kauft, sollte Einwegverpackungen meiden und stattdessen Mehrwegflaschen wählen. Die Mehrwegflasche ist die umweltfreundlichste Getränkeverpackung auf dem Markt. Mehrwegflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) werden bis zu 25 Mal wiederverwendet, Glasflaschen sogar bis zu 50 Mal.

Und: Der Kauf von Mehrwegflaschen unterstützt regionale, kleine und mittelständische Unternehmen wie Brauereien, Saftkeltereien und Mineralbrunnen. Faustregel für den Einkauf: Die Einwegflasche ist am höheren Pfand von 25 Cent erkennbar.

Der Nachhaltige Warenkorb

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt der Nachhaltige Warenkorb des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen aus 16 Themenbereichen, darunter Lebensmittel, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

Zudem bietet er Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen. Der Nachhaltige Warenkorb wird jährlich unter wissenschaftlicher Begleitung aktualisiert. Er ist als Broschüre erhältlich und im Internet sowie als kostenlose App für Android, iOS und Windows Phone. www.nachhaltiger-warenkorb.de

Quelle: Projektbüro „Nachhaltiger Warenkorb“

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Copyright |
Reichweite: 690 + 2.216 Abo Newsletter + 3.136 Follower auf Twitter + 563 Kontakte Facebook

Mehr zum Thema

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.