Rote Bete: vom Färbe- bis zum Lebensmittel

rote Bete
Foto: Sabine Weis

Es ist September – die Ernte der Roten Bete läuft in ganz Deutschland auf Hochtouren. Rote Bete kann ab April im Freiland ausgesät werden und wird drei bis vier Monate später geerntet. Liebhaber können das Wurzelgewächs nun wieder in aller Form genießen – ob kalt und sauer, zum Beispiel als Salateinlage, gekocht oder als Saft.

Die intensive rote Farbe der Roten Rübe wurde traditionell als Färbemittel für rote Kleidung verwendet. Es gibt aber auch weiße und gelbe Sorten. Das Wurzelgewächs wird deutschlandweit kultiviert. Zucker- und Futterrüben sowie Spinat sollten als Vorfrüchte vermieden werden. Außerdem sollt die Rote Bete nicht länger als drei bis vier Jahre auf dem gleichen Boden angebaut werden.

Bayern hat das größte Anbaugebiet, gefolgt von Baden-Württemberg und Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen wurde das Wurzelgewächs 2015 auf einer Fläche von rund 117 ha angebaut. Die Erntemenge betrug 5 694 t. Bundesweit wurden nach RLV-Angaben 2015 auf einer Fläche von etwa 1 500 ha rund 65 000 t Rote Bete geerntet.

Rote Bete lässt sich besonders gut frostfrei lagern und kann somit für längere Zeit als Frischware angeboten werden. Zudem ist die Rote Rübe sehr gesund, da sie viel Kalium, Vitamin B, Eisen und Folsäure beinhaltet. Der Saft kann den Blutdruck senken. Wer jedoch zu Nierensteinen neigt, sollte die Rote Bete eher meiden – sie weist einen hohen Oxalsäure-Gehalt auf.

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV)

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