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Verbraucherzentrale begrüßt Einführung der Hygiene-Ampel in NRW

food-monitor | Rubrik(en): Kommunikation | 16. Februar 2017, 9:23 Uhr |
 

Über 39.000 App-Downloads und mehr als 410.000 Klicks auf die Ergebnisse der Betriebskontrollen bei Restaurants, Imbissstuben, Eisdielen und Co. in Duisburg und Bielefeld: Das Gastro-Kontrollbarometer der Verbraucherzentrale NRW war seit dem Start des Pilotprojekts 2013 zum „Favoriten“ vieler Nutzer geworden. Denn mit der „appetitlich-app“ waren Informationen schnell zur Hand, wie der Betrieb bei den Überprüfungen der amtlichen Lebensmittelkontrolle abgeschnitten hatte.

Jenseits der positiven Nutzerresonanz hatte die App noch einen Zusatzeffekt: Seitdem die Ergebnisse der Überprüfung veröffentlich wurden, kam Schwung in die Anstrengungen zur Verbesserung. Denn bei Wiederholungskontrollen konnten rund 70 Prozent der Betriebe beim Kontrollbarometer deutlich zulegen. „Das aktuell beratene Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) ist somit ein Schritt in die richtige Richtung, um landesweit Transparenz und verständliche Verbraucherinformation im Duo voranzubringen“, fasst Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, die positiven Erfahrungen des Pilotprojekts in zwei Städten zusammen.

Verbraucherinnen und Verbrauchern werde mit dem Kontrollbarometer aber nicht nur ein zusätzliches Entscheidungskriterium an die Hand gegeben. „Weil es Transparenz fördert, bringt es zusätzlich auch den Qualitätswettbewerb unter den Anbietern in Schwung. Denn wenn Kunden der ‚Qualitätsroute‘ folgen, stärkt diese Abstimmung mit den Füßen die verantwortungsvoll wirtschaftenden Unternehmen. Das haben die Betriebe im Pilotprojekt längst erkannt: Sie nutzen gute Bewertungen als zugkräftiges Werbeargument, indem sie ihr Kontrollbarometer im Betrieb aushängen oder auch in ihrem Internetauftritt darauf verweisen“, so Schuldzinski.

„Das Gesetz bietet die Chance, dass Verbraucherinnen und Verbrauchern landesweit die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung leicht und verständlich zugänglich werden“, sieht der Verbraucherzentralenvorstand in der Gesetzesinitiative eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

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