Hülsenfrüchte wieder entdeckt

Hülsenfrüchte
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Lange führten Hülsenfrüchte ein Schattendasein in der Küche. Doch inzwischen sind sie durch den Einfluss orientalischer, indischer und südamerikanischer Rezepte fast zu neuen Küchenstars geworden. Ihre Wiederentdeckung wird auch durch den veganen bzw. vegetarischen Ernährungstrend begünstigt – und das zu recht.

„Mit rund 20 Prozent Eiweiß sind Hülsenfrüchte im Proteingehalt tierischen Lebensmitteln ebenbürtig“, so die  Ernährungsexpertin Gisela Horlemann vom VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). Soja nimmt eine Sonderstellung mit etwa 36 % Eiweiß ein. Die etwas schlechtere biologische Wertigkeit lässt sich durch die übliche Kombination mit anderen Lebensmitteln wie Getreide oder Kartoffeln gut ausgleichen.

Daneben sind Hülsenfrüchte sehr reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die weitestgehend unverdaulichen Oligosaccharide Raffinose und Stachyose, können Blähungen hervorrufen, ein Grund warum Hülsenfrüchte oft abgelehnt werden. Gerade diese Kohlenhydrate tragen aber dazu bei, dass sich erwünschte Darmbakterien ansiedeln und sich somit ein gesundes Darmmikrobiom entwickelt.

Die Zubereitung ist einfach: waschen, einweichen (bei Linsen nicht erforderlich), kochen und dann weiterverarbeiten zu zahllosen Gerichten. Ob Brotaufstrich, Eintopf, Suppe, Hauptgericht oder Beilage, die Verwendungsmöglichkeiten sind so unbegrenzt wie die Geschmacksvariationen durch Gewürze, die die Verträglichkeit verbessern.

Quelle: Verbraucherservice Bayern

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