20 Prozent Öko-Landbau in Deutschland

Wie können wir dieses Ziel erreichen?

Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende, nachhaltige und umweltverträgliche Wirtschaftsform. Der deutsche Biomarkt wuchs 2016 weiter um 9,9 Prozent auf 9,48 Milliarden Euro. Die Nachfrage kann aber nur teilweise durch deutsche Ökoprodukte gedeckt werden. Um der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft neue Wachstumsimpulse zu geben, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2015 die Erarbeitung einer Zukunftsstrategie ökologischer Landbau initiiert, die auf der Biofach 2017 offiziell vorgestellt wurde.

Die Biofläche in Deutschland ist 2015: um 41.000 Hektar auf nun 1,089 Millionen Hektar gestiegen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Bio-Betriebe wuchs um 5,7 Prozent auf 24.736. Damit wirtschafteten 2015 rund 8,9 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland nach den Regeln des Ökolandbaus und bewirtschafteten 6,5 Prozent der Landwirtschaftsfläche. Um das von in der Zukunftsstrategie Ökolandbau definierte Ziel von 20 Prozent Ökofläche zu erreichen, müsste die Biofläche um rund zwei Millionen Hektar anwachsen beziehungsweise sich verdreifachen. Das wären 30.000 bis 40.000 neue Bio-Betriebe.

Im Mittelpunkt dieser Strategie stehen fünf Handlungsfelder, die als nationale Schlüsselbereiche für ein stärkeres Wachstum identifiziert wurden und zentrale Herausforderungen der Ökobranche adressieren. Ziel ist es, Biobäuerinnen und -bauern, -händler und -verarbeiter in ihrem Anliegen, Umwelt und Klima zu schützen, gesundes Essen herzustellen, Nutztiere artgemäß zu halten und Perspektiven und Beschäftigung im ländlichen Raum zu fördern, zu unterstützen.

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Quelle: Ökolandbau.de

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