Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln tierischer Herkunft und organische Kontaminanten in Lebensmitteln

Bilanz 2016

Insgesamt 1.093 Proben tierischer Herkunft wurden auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und organischen Kontaminanten untersucht. 668 dieser Proben wurden im Lebensmittelhandel aus den Produktgruppen Fleisch und Fleischprodukte, Fisch und Fischprodukte, Milch und Milchprodukte, Eier und Babynahrung (Gläschen mit Fleisch/Fisch Anteil) erhoben. Zudem wurden 112 Proben Honig untersucht.

Im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplanes wurden 313 Proben überprüft, die direkt von den Erzeugern oder aus dem Schlachthof stammten. Dazu kamen 5 Humanmilchproben aus Baden-Württemberg zur Untersuchung. Als Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und United Nations Environment Programme (UNEP) wurden 2 gepoolte Humanmilchproben für die laufende internationale WHO/UNEP-Studie auf Gehalte an POPs kontrolliert.

Im Rahmen der Zentralaufgabe „Marine Biotoxine in tierischen und pflanzlichen Lebensmittel“ wurden 104 Proben Garnelen und Muscheln untersucht. Es ergaben sich keine auffälligen Befunde.

In Zusammenhang mit der Zentralaufgabe „perfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln“ wurden 183 tierische und 176 pflanzliche Proben untersucht. 32 % der tierischen und 16 % der pflanzlichen Proben stammten aus den Landkreisen Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden. Diese Proben wurden im Rahmen der Überwachung eines Kontaminationsfalls entnommen. Die Ergebnisse der PFAS-Untersuchungen werden in einem separaten Beitrag zusammengestellt.

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Quelle: CVUA Freiburg

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